Der Hauptsitz der Eon Thüringer Energie in Erfurt Eon

Rekommunalisierung von Eon Thüringen besiegelt

Thüga-Chef Ewald Woste ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender des mittlerweile in kommunaler Hand liegenden Energiedienstleisters Eon Thüringer Energie.

Nach der Übernahme aller Eon-Anteile haben die Aktionäre der künftigen Thüringer Energie AG auch gesellschaftsrechtlich die Rekommunalisierung des Energiedienstleisters abgeschlossen. Anteilseigner sind rund 800 Thüringer Kommunen mit zusammen 84,8 % sowie die Stadtwerke-Kooperation Thüga aus München mit 15,2 %. Auf ihrer ersten Hauptversammlung in der neuen Gesellschafterstruktur beschlossen die Vertreter der Thüringer Kommunen sowie der Münchner Stadtwerke-Kooperation Thüga eine neue Satzung und wählten neue Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat, der künftig aus 15 Mitgliedern bestehen wird. Das Unternehmen wird mit Eintragung der neuen Satzung unter „Thüringer Energie AG“ firmieren und ab dem 1. August mit neuem Erscheinungsbild am Markt auftreten.

Im Anschluss an die Hauptversammlung wählte der neu gebildete Aufsichtsrat Thüga-Chef Ewald Woste zum neuen Vorsitzenden des Kontrollgremiums. Seine Stellvertreter sind Horst Brandt, Bürgermeister der Stadt Langewiesen und Aufsichtsratsvorsitzender der KEBT Kommunale Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen sowie als Arbeitnehmer-Vertreter Steffen Witiska, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates und Vorsitzender des Betriebsrates Mitte.

Der Aufsichtsrat bedankte sich bei Michael Brychcy für seine bisherige Tätigkeit als Aufsichtsratsvorsitzender. Der Bürgermeister von Waltershausen und Präsident des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen werde weiterhin dem Präsidium des Aufsichtsrates angehören. (wa)