Die REWAG kauf einen Eno-Windpark in Wansleben: V.l.n.r.: Karsten Porm, Geschäftsführer Eno-Energy-Gruppe, REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes und REWAG-Vorstandsmitglied Peter Wolfrum. Picasa

Rewag investiert weiter in Windkraft

Regensburger kaufen Windpark in Sachsen-Anhalt mit vier Eno-Anlagen.

Die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG (Rewag) kauft erneut einen Windpark mit vier Windkraftanlagen – diesmal bei Wansleben in Sachsen-Anhalt. Vier Windräder vom Typ Eno 114 sollen jährlich rd. 34 Mio. kWh Strom produzieren. Die Rewag investiert über 20 Mio. € in die regenerativen Energieerzeugungsanlagen.

Die vier Windräder des Parks in Sachsen-Anhalt haben eine Leistung von je 3,5 MW sowie eine Nabenhöhe von 127,5 m. Gemeinsam mit den Windkraftanlagen Fasanerie und Bärenholz im Landkreis Hof erzeugt die Rewag damit bereits über 64 Mio. kWh regenerativen Strom jährlich aus Windkraft.
 
„Unser Erzeugungskonzept sieht vor, den Anteil selbst erzeugten Stroms für Privathaushalte bis zum Jahr 2020 von derzeit 5 auf 40 % zu steigern“, so Rewag-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes zum Engagement des Regensburger Energiedienstleisters.

Die Rewag verfolgt weiter das Ziel, in Bayern nach Standorten für Windkraftanlagen zu suchen. Die neue Abstandsregelung für Windräder erschwert jedoch die Standortsuche wesentlich. Um ihre Strategieziele zu erreichen, wird die Rewag deshalb auch in Zukunft in Erzeugungsanlagen außerhalb Bayerns investieren, wenn im eigenen Bundesland keine Möglichkeit dazu besteht. (al)