RWE schließt Verkauf von VSE-Paket ab

Die Anteilseigner der Saarbrücker RWE-Tochter VSE haben dem Verkauf eines 19,33%-Anteils zugestimmt.

RWE gibt 15,33% der VSE-Aktien an saarländische Stadt- und Gemeindewerke und 4% der VSE-Aktien an das Land Saarland ab. Für die kommunalen Unternehmen übernimmt die Anteile die im Mai neu gegründete Kommunale Beteiligungsgesellschaft Saar mbH. Nach der Transaktion wird RWE noch 50% der Anteile an VSE halten.

 

Neben der Verbesserung des eigenen finanziellen Handlungsspielraums nehme RWE mit dem Verkauf den deutlich artikulierten Wunsch nach intensiverer kommunaler Mitgestaltung der Energiewende in Deutschland auf und räume den kommunalen Mitgesellschaftern im Saarland größeren Raum und einen stärkeren Einfluss auf die VSE-Gruppe ein. RWE bleibe weiterhin der strategische Partner der VSE bei gleichzeitiger Stärkung des kommunalen Einflusses, so Dr. Bernd Widera, Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG und Aufsichtsratsvorsitzender der VSE. RWE wird die Weiterentwicklung des Unternehmens insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien unterstützen. Zudem sollen die Verbundeffekte durch die Mehrheitsbeteiligung von RWE erhalten bleiben. (wa)