Wichtig für das neue Sepa-Format ist die internationale Kontonummer IBAN. Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

SEPA-Umstellung vor erfolgreichem Abschluss

Im Juni 2014 waren bereits 92,7 % aller Überweisungen in Deutschland SEPA-Überweisungen. Der Anteil bei den Lastschriften lag bei 84,0 %.

Die Umstellung auf das SEPA-Format der EU bis zum 1. August scheint dieses Mal ohne Verzögerungen vonstatten zu gehen: Die Deutsche Bundesbank vermeldete, dass 92,7 % aller Überweisungen in Deutschland über SEPA abgewickelt wurden, bei den Lastschriften waren es 84 %. Insgesamt werden in Deutschland pro Arbeitstag durchschnittlich 25 Mio. Überweisungen und rund 35 Millionen Lastschriften getätigt, so die Bank.

Ursprünglich war die Umstellung auf das SEPA-Format (Single Euro Payments Area) zum 1. Februar angedacht. Doch u. a. warnte die Bundesbank, dass der Umstieg vor allem in der mittelständischen Wirtschaft nicht schnell genug umgesetzt werde und es so zu Liquiditätsengpässen kommen könne. So waren im dritten Quartal 2013 erst 14 % der Überweisungen Sepa-konform.

Die Einführung des neuen europäischen Zahlungssystems wird nun zum 1. August vollzogen. Dann dürfen Unternehmen, öffentliche Kassen und Vereine Überweisungen und Lastschriften nur noch im SEPA-Format bei den Kreditinstituten einreichen. Für Verbraucher ändert sich bis zum 1. Feb. 2016 nichts. Sie können anstelle der internationalen Kontokennung IBAN weiterhin Kontonummer und Bankleitzahl nutzen. (sg)

Die Infografik informiert über die wichtigsten Fragen zur SEPA-Umstellung (Zum Vergrößern bitte klicken). Sie wurde von The Safe Shop zur Verfügung gestellt.