Die kombinierte Nutzung von Photovoltaik und Windkraft kann die Systemdienlichkeit verbessern. Bild: © RainerSturm/Pixelio.de

Solartechnikhersteller SMA plant Stellenabbau

Angesichts der schlechteren Geschäftsprognose für das laufende Jahr plant der Solartechnikhersteller SMA einen Stellenabbau.

Zum Umfang könne man noch nichts sagen, erklärte eine SMA-Sprecherin. Bis Ende des Jahres will das Unternehmen mt Sitz im nordhessischen Niestetal entsprechende Pläne erarbeiten. Eine Möglichkeit sei die Auslagerung von Unternehmensbereichen.

Die SMA Solar Technology AG hat 3200 Mitarbeiter, 2100 davon in Deutschland. Zuvor hatte die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (HNA) über das Thema berichtet.

Verstärkte Konkurrenz aus China – Umsatzprognose gesenkt

SMA kämpft mit einem Preisverfall, weil chinesische Hersteller verstärkt auf die internationalen Märkte drängen. Deshalb hatte der Konzern am Donnerstag seine Prognose gesenkt. 2018 werde der Umsatz nur noch 800 Millionen bis 850 Millionen Euro betragen, ursprünglich sollte es bis zu eine Milliarde sein.

Zudem werde der nun geplante Konzernumbau das Ergebnis im laufenden Jahr belasten. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll aufs Jahr gerechnet bestenfalls bei Null herauskommen. Hier sah die Prognose vorher bis zu 110 Millionen Euro vor.

Auch Vestas, dänischer Weltmarktführer bei Windkraftanlagen, kündigte an 400 Stellen zu streichen. (dpa/hcn)