Blick auf das Verwaltungsgebäude der Süwag im Frankfurter Ortsteil Hoechst.
Bild: © Süwag

Süwag mit solidem Jahresabschluss

Operativ lief es gut im vergangenen Jahr für die Innogytochter. Sondereffekte sorgen unterm Strich aber für einen deutlichen Rückgang des Jahresergebnisses; die Dividende bleibt dennoch stabil.

Der Frankfurter Energiedienstleister Süwag Energie AG hat im vergangenen Jahr sein Betriebsergebnis von 96,7 auf 115,3 Mio. Euro gesteigert. Aufgrund von Sondereffekten aus der gesetzlichen Bewertung von Pensionen und Steuern ging unterm Strich aber das Jahresergebnis nach Steuern von 107,3 Mio Euro im Geschäftsjahr 2017 auf 69,8 Mio. Euro zurück. Aus dem Gewinn schüttet das Unternehmen eine stabile Dividende von 1,10 Euro je Aktie aus, insgesamt 15,1 Mio. Euro werden in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Die Süwag-Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,945 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,047 Mrd. Euro). Deutliche Rückgänge verzeichneten das Unternehmen und seine Tochtergesellschaften beim Erdgasabsatz, dieser ging von 12,68 Mrd. kWh auf nunmehr 9,92 Mrd. kWh zurück. Der Stromabsatz sank auf 12,42 Mrd. kWh (Vorjahr: 13,25 Mrd. kWh).

Breitbandausbau und dezentrale Wärmelösungen

Das Investitionsvolumen der Unternehmensgruppe lag bei 121 Mio. Euro; zum 31.12. vergangenen Jahres wurden rund 1710 Mitarbeiter beschäftigt. Auch für das laufende Jahr will der Vorstand ein stabiles Ergebnis präsentieren. Neben Investitionen in den Ausbau, die Erweiterung und Erneuerung der Strom- und Gasverteilnetze soll auch der Breitbandausbau in den Regionen vorangetrieben werden. Im Erzeugungsgeschäft setzt das Unternehmen auf den Ausbau leistungsstarker Wasserkraftanlagen sowie dezentrale Wärme- und Nahwärmelösungen. Mehrheitseigner der Süwag ist die Innogy-Beteiligungsholding mit 77,583 Prozent, 22,297 Anteile entfallen auf kommunale Aktionäre – unter anderem die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding. (hoe)