Bei der Inbetriebnahme (von links): Dirk Waider (Vorstand Gelsenwasser AG), Andreas Krause (Geschäftsführer bmrh), Frank Dudda (Oberbürgermeister Stadt Herne), Daniel Nienhaus (Geschäftsführer bmrh), Ulrich Koch (Vorstand Stadtwerke Herne) , Henning Deters (Vorstand Gelsenwasser AG).
Bild: © Stadtwerke Herne

SW Herne und Gelsenwasser gründen Gesellschaft

Das neue Unternehmen bereitet Baustellenaushub zu feinstem Sand auf. Die Wiederverwertungsquote liegt bei bis zu 60 Prozent.

Die Stadtwerke Herne und die Gelsenwasser AG haben die gemeinsame Tochtergesellschaft "Bodenmanagement Rhein-Herne GmbH" (bmrh) gegründet. Das Unternehmen bereitet Baustellenaushub zu feinstem Sand auf, bis zu 60 Prozent des Erdaushubs können zukünftig wiederverwertet werden statt auf der Deponie zu landen. Das Unternehmen hat am gestrigen Donnerstag offiziell seinen Betrieb aufgenommen. "Auf unseren Baustellen fallen jährlich mehrere tausend Tonnen Bodenaushub an. Dazu kommt der Sand, den wir zum Wiederverfüllen der Gräben beschaffen müssen", sagt Andreas Krause von den Stadtwerken.

Krause leitet die neue Gesellschaft gemeinsam mit Daniel Nienhaus von Gelsenwasser. "Die Siebanlage wurde extra für uns angepasst. Sie bereitet nun vierzig Tonnen Aushub in der Stunde auf, insgesamt sind es rund 60000 Tonnen im Jahr", erläutert Nienhaus. Zusammen werde man künftig noch nachhaltiger arbeiten. Als Subunternehmer betreiben die Recycling-Profis der BAV Aufbereitung GmbH die Anlage an der Hertener Straße. "Der Schutz von Ressourcen entscheidet künftig über Entwicklungen von Städten. Umso mehr freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit der bmrh, die die grüne Infrastruktur in Herne auf ein neues Level heben werden", freute sich Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda. (hoe)