Stadtwerke Düren: Zufriedene Gesichter bei der Verkündung des Jahresabschlusses Bild: @ Stadtwerke Düren

SWD: Stromabsatz und Überschuss gestiegen

Gesamtumsatz und Jahresüberschuss konnten die Stadtwerke Düren (SWD) trotz eines weiterhin schwierige Marktumfeldes leicht steigern; lediglich beim Gasabsatz gab es leichte Einbußen.

Die Stadtwerke Düren (Nordrhein-Westfalen) haben die Umsatzerlöse im vergangenen Jahr auf 129,7 Mio. Euro steigern können. 2017 lag dieser Wert bei 125,5 Mio. Euro. Dieses Umsatzplus von 3,4 Prozent führt der Energie- und Wasserversorger unter anderem auf seinen optimierten Kundenservice zurück. Der Überschuss betrug 5,5 Mio. Euro, was zugleich eine Gewinnsteigerung um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Zu den verbesserten Zahlen trug nach Angaben der Stadtwerke ein lebhaftes Neukundengeschäft bei.

"Dass wir 5,5 Million Euro Überschuss erzielt haben – und das bei ziemlich schwierigen Bedingungen, wie einem überdurchschnittlich warmen Jahr, hohen und nicht beinflussbaren Kosten sowie einem starken Konkurrenzdruck – macht uns sehr stolz", freut sich SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. Die SWD verstehen sich mittlerweile nicht mehr nur als Energie- und Wasserversorger für die rund 60.000 Kunden in Düren und Merzenich, sondern auch als "Rundum-Versorgungs- und Lösungspartner" in allen Energiefragen.

Überraschender Zuwachs beim Stromabsatz

Im vergangenen Jahr haben die SWD 366 GWh Strom verkauft, 2017 waren nur 305 GWh. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 21,2 Prozent. Der Umsatzerlös stieg von 59,1 Mio. Euro im Jahre 2017 auf fast 65,7 Mio. Euro im vergangenen Jahr; das ist ein Zuwachs von 11,2 Prozent. Diese Entwicklung überraschte, da für 2018 ursprünglich ein leichter Absatzrückgang prognostiziert war. Für 2019 prognostizieren die SWD allerdings einen Stromabsatz von nur noch 354 Gigawattstunden. Trotzdem mussten die Strompreise nicht erhöht werden.

Auch den Preis für Erdgas konnten die SWD 2018 konstant halten. Insgesamt wurden in dem Jahr 785 GWh Erdgas abgesetzt, nach 812 GWh im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang von 3,3 Prozent. Dennoch werten die SWD diese Entwicklung positiv, da sie 5,4 Prozent über dem prognostizierten Wert liegt. Der Umsatzerlös ist von 41,7 Mio. Euro in 2017 auf knapp 39 Mio. Euro in 2018 gesunken – und damit um 6,5 Prozent. Für 2019 rechnen die Dürener erneut mit einem leicht abnehmenden Absatz beim Gas. Die Prognose liegt bei 757 GWh. (sig)