Die Unternehmenszentrale der Teag in Erfurt Bild: Teag

TEAG schließt mit solidem Gewinn ab

Witterung und Eigenverbrauch drücken Umsatz und Absatzzahlen leicht. Durch Sondereffekte steigt aber das Ergebnis.

Die TEAG Thüringer Energie sieht im zweiten Geschäftsjahr unter kommunaler Flagge ihre Marktposition in Thüringen als gefestigt. In allen Geschäftsfeldern wurden positive Ergebnisse realisiert, der Jahresüberschuss von 92 Mio. € lag – beeinflusst durch positive Sondereffekte – über dem Vorjahresniveau. Im laufenden Jahr plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 90 Mio. € und erwartet ein stabiles operatives Ergebnis.

„Trotz der unsicheren energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des schwierigen Marktumfelds steht das Unternehmen operativ auf einem soliden Fundament. Zugleich haben wir mit dem Abschluss des TEAG-Strategieprojektes die wesentlichen Weichen für die Entwicklung vorhandener und neuer Geschäftsfelder neu gestellt“, erklärte der Sprecher des TEAG-Vorstands, Stefan Reindl, auf der Bilanzpressekonferenz in Erfurt. Vor dem Hintergrund der durch die Energiewende ausgelösten enormen Struktur-Veränderungen in der Energiewirtschaft sei ein so erfolgreiches Geschäftsjahr keine Selbstverständlichkeit.

Die Gesamtumsatzerlöse des TEAG-Konzerns lagen 2014 bei 1,52 Mrd. € – ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr, der insbesondere auf die milde Witterung, die Steigerung der Energieeffizienz und die Zunahme der Eigenversorgung mit Ökostrom zurückzuführen sei.

Der Konzern-Jahresüberschuss lag mit 91,9 Mio. € über dem Vorjahreswert von 86,3 Mio. €. Der Anstieg ergibt sich im Wesentlichen aus Sondereffekten, insbesondere bei Steuern und aus Anlagenabgängen. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Aktionärsversammlung, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von 28,03 € pro Aktie auszuschütten. (wa)