Alles federleicht und erneuerbar: Kunden sollen von der umweltbewussten Attitude der Telekom überzeugt werden. Bild: © Telekom

Telekom stellt auf Strom aus erneuerbaren Energien um

100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2021, CO2-Einsparungen in Höhe von 90 Prozent gegenüber 2017 bis 2030: die Deutsche Telekom hat sich in puncto Klimaschutz eine Menge vorgenommen.

Die Deutsche Telekom hat sich ein neues, ambitioniertes Klimaziel gesetzt: Schon bis zum Jahr 2021 wird der Konzern nur noch Strom aus erneuerbaren Energien einsetzen, das betrifft Scope-2-Emissionen. Auch die sonstigen Emissionen aus Gas, Öl und anderen Energiequellen (Scope 1) werden reduziert. Bis zum Jahr 2030 sollen die CO2-Emissionen des Bonner DAX-Konzerns um 90 Prozent gegenüber 2017 sinken.

Die Emissionen aus Lieferkette und Nutzungsphase der Produkte und Lösungen beim Kunden (Scope 3) haben die Bonner Kommunikationsspezialisten ebenfalls ins Visier genommen. Hier sollen die CO2-Emissionen pro Kunde bis 2030 um 25 Prozent gegenüber 2017 reduziert werden. Darüber hinaus wird im künftigen Konzernklimaschutzziel auch die T-Mobile US mit einbezogen. „Wir wollen für die Zukunft bauen. Nicht die Zukunft verbauen“, erläutert Vorstandsvorsitzender Tim Höttges dazu.

Mit Klimaschutz auf Kundenfang

Klimaschutz sei eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit, so Höttges weiter: „Mit den neuen Zielen ab 2021 bis 2030 nehmen wir unsere Verantwortung wahr und handeln entschlossen, zügig und gleichzeitig langfristig. Gleichzeitig ist das Ziel ein wichtiges Signal an unsere Kunden.“ Birgit Klesper, Senior Vice President Group Corporate Responsibility, ergänzt: „Die Deutsche Telekom arbeitet bereits seit Jahren daran, ihre Geschäftstätigkeit klimafreundlicher zu gestalten, zum Beispiel mit dem Bau neuer, energieeffizienter Rechenzentren.“

Gleichzeitig sieht die Deutsche Telekom im Klimaschutz geschäftliche Chancen. Mit digitalen Lösungen aus Bonn sollen Großkunden ebenso wie Privatpersonen energieeffiziente Prozesse fördern und Ressourcen einsparen. Durch Cloud Computing können Kunden zum Beispiel auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Bei einem kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) können allein damit nach Telekom-Angaben pro Jahr im Durchschnitt 21 Tonnen CO2 eingespart werden. (sig)