Hochmodern und klimafreundlich soll die Vattenfall-Zentrale am Südkreuz werden.
Bild: © Vattenfall

Vattenfall-Zentrale zieht um

Ab in den Süden: Die Deutschland-Zentrale des Energieriesen zieht von Berlin-Mitte in einen Neubau am Knotenpunkt Südkreuz.

Die strategische Neuausrichtung hin zu fossilfreier Energie zieht weite Kreise bei Vattenfall – ein neues Logo und jetzt auch die Entscheidung über einen neuen Standort. Im Jahr 2021 soll ein Neubau am Berliner Südkreuz bezogen werden. Damit nicht genug, soll auch das Tochterunternehmen Stromnetz Berlin in den Gebäudekomplex einziehen. Damit bekommen rund 2000 Mitarbeiter aus der Verwaltung und verschiedenen Stabsstellen ein hochmodernes, gemeinsames Zuhause.

Für Vattenfall bedeutet die räumliche Zusammenlegung von administrativen Aufgaben weniger Kosten und unmittelbare Arbeitsabläufe. Doch bevor es soweit ist, muss erst mal richtig "geklotzt" werden: Auf rund 10 000 Quadratmetern Fläche soll eine Bürofläche von 29 000 qm entstehen. Das Team von Tchoban Voss Architekten plant hierfür zwei miteinander verbundene Gebäude und setzt bei der Bauweise auf einen Mix aus Beton und Holz. Bauherr ist der Projektentwickler EDGE Technologies. Das internationale Unternehmen wird anschließend auch die Vermietung an Vattenfall übernehmen. Vorgesehen ist vorerst ein Mietvertrag auf zehn Jahre mit der Option auf Verlängerung.

Arbeit und Freizeit verbinden

Die Belegschaft profitiert am neuen Standort vor allem von der günstigen Verkehrsanbindung. Der Fern- und Nahverkehr ist dank dem Bahnhof Südkreuz direkt vor der Haustüre und auch die Autobahn und der Flughafen Schönefeld sind nur einen Katzensprung entfernt. Zudem lässt sich der Feierabend in der geplanten Skybar mit Terasse gemütlich einläuten. (ls)