Verbraucherzentralen fordern Energiemarktwächter

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) will, dass der Gesetzgeber den Schutz der Energiekunden durch ein neues Gremium verstärkt.

Ein mit 10 Mio. €/a ausgestattetes Gremium namens "Energiemarktwächter" müsse die bisher angeblich fehlende Verbindung zwischen den Endkunden und den Aufsichtsbehörden Bundesnetzagentur (BNetzA), Bundeskartellamt sowie den entsprechenden Länder-Einrichtungen herstellen. Dies berichtet heute das "Handelsblatt" unter Berufung auf ein ihm vorliegendes VZBV-Konzept. Die Behörden sollten von Amts wegen ermitteln, wenn der "Wächter" ihnen über Beschwerdefälle berichtet.

Anlass ist, dass die windigen Discounter Teldafax und Flexstrom der Untersagung ihres Geschäfts durch die BNetzA jeweils durch ihre Pleite zuvorgekommen waren. In der gedruckten Mai-Ausgabe der ZfK (Seite 1) hatte BNetzA-Präsident Jochen Homann Kritik am Untersagungsverfahren gegen Teldafax zurückgewiesen. (geo)