Anders Runevad, CEO von Vestas
Bild: © Vestas

Vestas: Neuer CEO & Rekordauftragslage

Für den dänischen Windturbinen-Hersteller lief es 2018 über die Maßen gut. Gewinn und Umsatz sind gestiegen und auch die Auftragsbücher sind prall gefüllt. Nur einen personellen Verlust gab es.

Vestas beendete das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn von 876 Mio. Euro und übertraf damit das Vorjahresergebnis um knapp 300 Mio. Euro. Und ein Blick in die Auftragsbücher zeigt: Der dänische Windanlagen-Hersteller ist weiter auf Erfolgskurs. Allerdings nicht mehr lange mit CEO Runevad – er verlässt das Unternehmen zum 1. August.

Aufträge in Höhe von 13,3 Mrd. Euro hat Vestas bis Ende März dieses Jahres an Land gezogen. Hinzu kommen noch einmal 15 Mrd. Euro in Form von Serviceverträgen. Der kombinierte Auftragsbestand aus Anlagen- und Servicegeschäft beläuft sich damit auf 28,3 Mrd. Euro, was rund 6,7 Mrd. Euro mehr als noch im Vorjahreszeitraum sind.

Runevad geht, Henrik kommt

Dementsprechend hält Vestas an der Umsatzprognose für dieses Jahr fest: Zwischen 10,75 und 12,25 Mrd. Euro will der Konzern absetzen. Daneben gehen die Dänen von einer EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent und Gesamtinvestitionen von 700 Mio. Euro aus. Aus 2018 ging Vestas mit einem EBIT von 43 Mio. Euro hervor.

Teil des Erfolgs ist auch CEO Anders Runevad, allerdings nur noch bis Sommer dieses Jahres. Der Manager verlässt nach sechs Jahren im Vorstand des Unternehmens die Führungsriege und gibt damit auch sein Amt als Präsident ab. Allerdings wird er noch bis 2020 als Berater tätig sein und solange auch den Vorsitz von MHI Vestas Offshore Wind bekleiden.

Als Nachfolger wurde Henrik Andersen, der ebenfalls seit 2013 im Vorstand sitzt, ernannt. (ls)