Alle Preisträger sowie der VKU-Präsident Ivo Gönner (rechts) und VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck (links). Bild: VKU

VKU-Innovationspreise ausgelobt

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen der VKU-Verbandstagung die VKU-Innovationspreise vergeben. Neu: Der Sonderpreis für ein grenzüberschreitendes Projekt

Im Rahmen der 43. Verbandstagung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) wurden am Mittwoch zum dritten Mal die VKU-Innovationspreise für die Sparten Energie, Wasser/Abwasser und Abfallwirtschaft/Straßenreinigung verliehen. Erstmals wurde ein zusätzlicher Sonderpreis überreicht. Laudatio und Preisübergabe erfolgte durch VKU-Präsident Ivo Gönner.

Der Preis in der Kategorie Energiewirtschaft ging an die Stadtwerke Saarlouis GmbH, prämiert wurde das Haus-Held-System. Hierbei handelt es sich um ein technisch leicht handzuhabendes Gerät, welches hilft, Energiesparpotenziale im Haushalt zu identifizieren. Es wird den Haushalten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gönner anerkennend: "Mit Projekten wie diesen bringen kommunale Unternehmen ihre Service-Orientierung zum Ausdruck und setzen zugleich neue Maßstäbe in der Kundenorientierung."

Preisträger in der Kategorie Wasser/Abwasser ist die Hamburg Wasser, die für ihr Projekt Hamburg Water Cycle geehrt wurde. Kern von Hamburg Water Cycle ist ein innovatives Entwässerungs- und Energiegewinnungskonzept, mit dem aus Abwasser Energie für 770 Wohneinheiten gewonnen werden kann. Mit dem Preis wurde zudem die Übertragbarkeit auf andere Regionen gewürdigt.

Den Innovationspreis in der Abfallwirtschaft vergab der VKU in diesem Jahr an den Ibbenbürener Bau- und Servicebetrieb (Bibb). Ausgezeichnet wurde ein Projekt zur Eigenenergieerzeugung und Eigenverwertung kommunaler Infrastrukturabfälle, wobei in Ibbenbüren aus Straßenlaub, Grünschnitt und sonstigen biologischen Abfällen Briketts hergestellt und in einem Biomasse-Heizkessel verfeuert werden.

Neben den bestehenden Kategorien vergab die Jury einen Sonderpreis und würdigte damit den Entsorgungsverband Saar (EVS) für deren grenzüberschreitendes Projekt zur Abfallentsorgung und -verwertung. Das Projekt wird mit dem französischen Abfallunternehmen Sydème durchgeführt.

Der nicht dotierte Innovationspreis wird seit 2007 auf der VKU-Verbandstagung verliehen. (msz)