VSE: Ein Versorger, der vor Ort präsent ist, vernetzt sich mit Kooperationspartnern jetzt über die Cloud: mit SAP Bild: @ VSE

VSE und Pfalzwerke implementieren SAP-Cloudlösung

Für regionle Versorger bieten cloudbasierte Datenaustauschprogramme große Vortreile. SAP konnte jetzt zwei Versorger im Saarland und in Rheinland-Pfalz für eine solchen Lösung gewinnen.

Im Zuge der Marktkommunikation 2020 führt der saarländische Energieversorger VSE AG zusammen mit der Pfalzwerke Netz AG und Voltaris die SAP Market Communication Cloud for Utilities ein. Formatänderungen, Zertifikatsüberprüfungen und weitere Standardprozesse lassen sich damit zukünftig zentral abwickeln. Die Kooperationspartner erhoffen sich davon, dass sie zukünftig mehr Kapazitäten für das Kerngeschäft und neue Geschäftsmodelle zur Verfügung haben.

Die gesetzlichen Anforderungen an die Standardprozesse der Marktkommunikation 2020, die für den Informationsaustausch zwischen Energielieferanten, Netzbetreibern und Messstellenbetreiber stehen, wirken sich auf Energieversorger stark aus. Ab dem 1. Dezember 2019 müssen alle Messwerte im Verantwortungsbereich der Messstellenbetreiber erhoben, aufbereitet und sternförmig zwischen externen Marktteilnehmern, den Netzbetreibern und Lieferanten versandt werden. Dies bedeutet eine grundlegende Prozessveränderung für Messstellenbetreiber wie die VSE-Gruppe und Pfalzwerke Netz AG.

Verschlankte Prozesse

"Mit der Umstellung auf SAP S/4HANA for Utilities verschlanken wir unser Softwaresystem: Wir implementieren neue Funktionalitäten und bilden Prozesse ab, die einen Mehrwert bieten. Und mit der Marktkommunikations-Cloud können wir unsere Prozesse deutlich effizienter gestalten", sagt Astrid Ziegler, CIO von VSE und verantwortliche Projektleiterin. (sig)