Wintershall Norge erhöht Aktivität

Bis 2015 will die norwegische Tochter des deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten Wintershall ihre tägliche Fördermenge mehr als verzehnfachen.

Mit mehr als 40 Lizenzen, von denen Wintershall Norge bei der Hälfte Betriebsführer ist, ist das Unternehmen bereits einer der größten Lizenzinhaber in Norwegen. Als größter Erfolg gilt der Maria-Fund mit geschätzten 60–120 Mio. Barrel Öl sowie 2–5 Mrd. Standard-Kubikmetern (sm3) an gewinnbarem Erdgas. Als ebenfalls vielversprechend gelte der Skarfjell-Fund rd. 17 km südwestlich des Gjoja-Feldes, bei dem erste Ressourcenschätzungen von 60–160 Mio. Barrel gewinnbarem Öl ausgehen.

Das Hauptaugenmerk von Wintershall Norge liegt derzeit eigenen Angaben zufolge darauf, die Funde der vergangenen Jahre möglichst schnell und zielstrebig in eine erfolgreiche Produktion zu überführen. Bis zum Ende des Jahres wolle man bis zu 2 Mrd. € in die Exploration und Feldesentwicklung in Norwegen und Großbritannien stecken. Hauptschwerpunkte sollen die norwegischen Felder Knarr und Edvard Grieg sowie Catcher und Cladhan in Großbritannien bilden. Bis 2015 will man man die tägliche Fördermenge auf insgesamt 50.000 Barrel Erdöläquivalent mehr als verzehnfachen.

Zudem plane man die Mitarbeiterzahlen der norwegischen Zentrale in Stavanger von 200 bis Ende 2013 auf rd. 300 zu erhöhen. (sg)