Nachrichten

Emotionaler Wandel: Ein Kraftwerksstandort erfindet sich neu

Bei der Fernwärmeversorgung der Hansestadt kommt dem neuen BHKW Bremen-Hastedt eine Schlüsselrolle zu. Der ehemalige Leiter blickt zurück auf Jahrzehnte krisenfester Energieerzeugung und den Wechsel zu Erdgas. Der neue Chef will künftig KI und Inspektionsroboter einsetzen.
27.11.2025

Marcus Bol (links) und Frank Groskurth stehen für zwei unterschiedliche Generationen und Epochen in der Geschichte des Kraftwerksstandortes Hastedt in Bremen. Das Foto zeigt sie vor dem neuen Erdgas-Blockheizkraftwerk.

Von Andreas Lorenz-Meyer

Mit der Einweihung des 140 Millionen Euro teuren Erdgas-Blockheizkraftwerks Hastedt im August 2023 rückte im Bremer Osten das Ende der Steinkohle-Ära näher. Sie ist hier am Standort direkt an der Weser seit 1906 verbrannt worden. Endgültig Schluss war dann aber erst im April 2024, als mit Block 15 der letzte Kohleblock vom Netz ging. Wegen des Ukraine-Krieges hatte der Energieversorger SWB ihn sicherheitshalber noch ein paar Monate weiterlaufen lassen. Das letzte Abfahren bis zum Stillstand verlief perfekt. "Auch wenn wir natürlich wussten, dass der Block nicht mehr…

Weiterlesen mit ZFK Plus

Lesen Sie diesen und viele weitere Artikel auf zfk.de in voller Länge.
Mit einem ZfK+-Zugang profitieren Sie von exklusiven Berichten, Hintergründen und Interviews rund um die kommunale Wirtschaft.
Jetzt freischalten

Sie sind bereits Abonnent? Zum Log-In