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27 Juli 2017 | 10:59

Aufgeweichter Deich im Harz

Die Harzwasserwerke konnten mit Hilfe von Helfern den Bestand der Wassertransportleitung Söse-Nord erhalten. Die Versorgung von Hildesheim war gefährdet.

Infolge der erheblichen Niederschläge der vergangenen Tage kam es im Bereich des Klostergutes Marienrode bei Hildesheim zum Überlaufen des Klosterteiches, berichten die Harzwasserwerke per Pressemitteilung. Dabei wurde der Damm überströmt. Die in diesem Damm verlaufende Wassertransportleitung Söse-Nord war in ihrem Bestand gefährdet.

Feuerwehr, THW und die Harzwasserwerke GmbH konnten den Damm durch Einsatz einer großen Zahl von Sandsäcken stabilisieren. Zudem wird jetzt der Teich ausgepumpt, um den Druck auf den Deich zu reduzieren.

Die Versorgung von Hildesheim und Diekholzen stand auf der Kippe

Die Wassertransportleitung Söse-Nord versorgt vor allem die EVI Hildesheim und die Gemeinde Diekholzen. Eine Schädigung der Wassertransportleitung hätte zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung geführt. Die Bürger wurden permanent mit Informationen versorgt.

Die Wasserversorgung für die Ortschaften Diekholzen, Barienrode und Söhre ist möglicherweise weiterhin gefährdet, erläutern die Harzwasserwerke. Derzeit tut das Unternehmen alles, um die Situation zu entschärfen.

Regen für drei Monate

Der am Montag begonnene Regen hat, wie vorhergesagt, in weiten Teilen Niedersachsens bis Mittwochmittag für langanhaltenden Niederschlag gesorgt, insbesondere im Harz und Harzvorland. Es gingen bis zu 277 Millimeter nieder; eine Menge, die sonst in drei Monaten gezählt werden.

Durch die langanhaltende Trockenheit in den Monaten zuvor und die dadurch bedingten niedrigen Beckeninhalte sind die Harztalsperren aktuell gut in der Lage, das Hochwasser einzustauen. Die Überleitungssysteme, die Wasser aus benachbarten Einzugsgebieten über einen Stollen in die Granetalsperre überleiten, arbeiten zurzeit auf Volllast. Allerdings kommt es aufgrund der hohen Wassermengen, die einiges Schwemmgut mit sich führen, nicht selten zu Behinderungen im Abfluss, berichten die Harzwasserwerke. (al)

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