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31 Juli 2017 | 09:14

Landwerke Eifel gegründet

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und der LWE-Verwaltungsratsvorsitzende und Landrat des Landkreises Bitburg-Prüm Dr. Joachim Streit (Bildmitte) enthüllen gemeinsam mit den kommunalen Partnern das Logo der Landwerke Eifel am Firmensitz in Prüm., © LWE
© LWE
Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken und der LWE-Verwaltungsratsvorsitzende und Landrat des Landkreises Bitburg-Prüm Dr. Joachim Streit (Bildmitte) enthüllen gemeinsam mit den kommunalen Partnern das Logo der Landwerke Eifel am Firmensitz in Prüm.
Kommunale Partner wollen langfristig die Trinkwasserversorgung und eine Versorgungs-Infrastruktur sicherstellen.

Die Gründung der LWE Landwerke Eifel AöR sei der nächste Meilenstein im zukunftsweisenden Projekt „Regionales Verbundprojekt Westeifel“ – das erklärte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken bei der Gründungsfeier der LWE. Unter dem Dach der neuen Gesellschaft werden die beteiligten kommunalen Partner zusammenarbeiten, um eine leistungsfähige und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung und eine moderne Versorgungsinfrastruktur für die Region Bitburg-Prüm sicherzustellen.

Durch die Vernetzung der Infrastruktur, die erstmals Wasser, Erdgas, Biogas und Breitband bündelt, und das intelligente Zusammenspiel der unterschiedlichen Bereiche soll außerdem ein regionaler Energieabgleich erreicht werden. Das Umweltministerium in Mainz hat dem Projekt über einen Zeitraum von acht Jahren eine Unterstützung von rund 26 Millionen Euro – das entspricht 60 Prozent der förderfähigen Baukosten – zum Aufbau der Trinkwasserinfrastruktur zugesagt.

Es geht nicht nur um Wasser

Zweck der neuen Gesellschaft ist Bau und Betrieb einer Trinkwassertransportleitung zwischen den Partnern bis zu fest definierten Einspeisepunkten. Daneben sieht die Satzung auch weitere Betätigungsfelder wie Planung und Realisierung von Wärmeprojekten oder Bau und Betrieb von regionalen Stromerzeugungsanlagen vor, aber auch Aufgaben der Abwasserreinigung und die Weiterentwicklung der Glasfaserinfrastruktur.

Träger der LWE sind die Kommunale Netze Eifel AöR (KNE), die Wasserversorgung Eifelkreis Bitburg Prüm, der Zweckverband Wasserwerk Trier-Land, der Zweckverband Wasserwerk Kylltal, die Verbandsgemeinde Bitburger Land, die Stadtwerke Bitburg, die Südeifelwerke Irrel und die Verbandsgemeinde Speicher. Sitz der Gesellschaft ist die KNE-Liegenschaft in Prüm. (wa)

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