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31 August 2017 | 10:58

Schwenningen: Abkochgebot ist aufgehoben

Die 26 000 betroffenen Haushalte in Villingen-Schwenningen können Leitungswasser wie gewohnt trinken. Im hessischen Biedenkopf ist das anders.

Große Erleichterung in Villingen-Schwenningen und Dauchingen im Schwarzwald: Am Dienstagnachmittag hat das Gesundheitsamt die Abkochanordnung für das Trinkwasser aufgehoben. Zuvor waren in drei aufeinander folgenden Wasserproben keine coliformen Keime mehr nachgewiesen worden. Die Proben waren ohne Befund, schreiben die Stadtwerke Villingen-Schwenningen (SVS) in einer Medienmitteilung. Die betroffenen Bürger können damit ihr Leitungswasser wie gewohnt unabgekocht verwenden.

Stadtwerke forschen weiter nach Ursache für Verunreinigung

Die SVS werden das Wasser aber weiterhin gemäß den Vorgaben der Trinkwasserverordnung chloren. Ganz beendet ist das Thema für die Stadtwerke allerdings nicht, SVS-Mitarbeiter forschen weiter nach der Ursache für das Auftreten coliformer Keime im Schwenninger Trinkwassernetz. Die bakterielle Verunreinigung war vor knapp zwei Wochen bei einer Routineprüfung entdeckt worden. Eine mögliche Erklärung könnte der warme Sommer sein, und dass während der Urlaubszeit das erwärmte Wasser in manchen Gebieten für längere Zeit in den Leitungen stand.

Abkochgebote in Biedenkopf und Stockach sind noch in Kraft

Im hessischen Biedenkopf muss das Trinkwasser indes seit Dienstag abgekocht werden. Das Abkochgebot gilt für die Ortsteile Dexbach und Engelbach, dort wurden im Leitungsnetz bei einer Überprüfung E.coli-Keime festgestellt, teilen die Stadtwerke Biedenkopf mit. Das Wasser in diesen Gebieten muss deshalb gechlort werden.

Ein Abkochgebot gibt es seit kurzem auch in Wahlwies, einem Ortsteil der Stadt Stockach im baden-württembergischen Landkreis Konstanz. Auch dort wurden bei einer Probe im Trinkwasser Bakterien gefunden. Die Stadtwerke Stockach verteilen seit gestern Mineralwasser an die betroffenen Haushalte. (hoe)


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