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23 März 2017 | 10:58

SWP bauen moderne Anlage zur Trinkwasseraufbereitung

Der Grundstein ist gelegt (v.l.n.r.): Timo Martin und Leitender Baudirektor Klaus-Dieter Maier-Bätz (Regierungspräsidium Karlsruhe), Axel Baumbusch (SWP Aufsichtsrat), SWP Geschäftsführer Thomas Engelhard, Roger Heidt (Vorsitzender der Geschäftsführung SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG), Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher und die SWP Aufsichtsräte Dr. Marianne Engeser, Jens Kück und Florentin Goldmann. , Bild: SWP
Bild: SWP
Der Grundstein ist gelegt (v.l.n.r.): Timo Martin und Leitender Baudirektor Klaus-Dieter Maier-Bätz (Regierungspräsidium Karlsruhe), Axel Baumbusch (SWP Aufsichtsrat), SWP Geschäftsführer Thomas Engelhard, Roger Heidt (Vorsitzender der Geschäftsführung SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG), Pforzheims Erster Bürgermeister Dirk Büscher und die SWP Aufsichtsräte Dr. Marianne Engeser, Jens Kück und Florentin Goldmann.
Die neue Wasseraufbereitung entfernt feinste organische Verunreinigungen und ermöglicht mehr Eigenförderung für das Pforzheimer Trinkwasser.

Am Internationalen Tag des Wassers, dem 22. März 2017, stellten die Stadtwerke Pforzheim (SWP) mit der Grundsteinlegung offiziell die neue Wasseraufbereitung in Pforzheim vor. Gegenüber dem historischen Wasserwerk entstehe jetzt ein zweigeschossiger Neubau mit zwei modernen Filteranlagen und zwei Wasserkammern, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Die neue Aufbereitungstechnik bestehe aus einer Ultrafiltrations- und einer Umkehrosmose-Anlage. Im Untergeschoss der neuen Aufbereitungsanlage werde die Ultrafiltrationsanlage mit 64 Modulen aufgebaut. Die Filtermembranen sind so fein, dass sie Trübstoffe, Bakterien und sogar Viren kleiner als ein Tausendstel Millimeter sicher zurückhalten, so das Unternehmen. Anschließend werde das Wasser in die Umkehrosmoseanlage im Obergeschoss des neuen Gebäudes gepumpt. Über noch feinere Membranen werden hier Härtebildner wie Calcium, Magnesium und Kalium sowie Keime, Viren, sogar eventuell vorhandene Medikamentenrückstände und auch Nitrat komplett aus dem Wasser entfernt.

"Wir sind stolz"

"Wir sind stolz, als eins von wenigen Wasserwerken in Deutschland mit einer Ultrafiltrations- und Umkehrosmose-Anlage dieser Größe Standards zu setzen. Wir können dadurch Trinkwasser bester Qualität produzieren und gleichzeitig den Eigenwasseranteil erhöhen – ein hoher Nutzen für die Zukunft der Trinkwasserversorgung in Pforzheim", so Roger Heidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der SWP Stadtwerke Pforzheim GmbH & Co. KG.

Die neue Anlage hat eine Aufbereitungskapazität von 240 Kubikmetern pro Stunde. Dazu kommt etwa ebenso viel konventionell aufbereitetes Wasser aus weiteren Brunnen der SWP, insgesamt maximal 4,2 Mio. Kubikmeter pro Jahr. Damit könne ein Großteil des jährlichen Trinkwasserbedarfs in Pforzheim abgedeckt werden. Durch die Mischung des Wassers aus allen Brunnenreihen im Wasserwerk habe das Trinkwasser dieser Versorgungszone zukünftig 9° deutscher Härte, was im unteren bis mittleren Bereich liegt.

Das Ziel der Aufbereitung sei die Beseitigung von Trübungen und eine Desinfektion des Wassers auf der Basis komplexer Filtervorgänge. Die SWP investieren knapp sechs Mio. Euro. Der Bund beteiligt sich mit 1,2 Mio. Euro Zuschuss. (al)

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Megawatt betrug der Zubau an Ökostromleistung weltweit in 2016, berichtet die Internationale Energieagentur (IEA). Das ist ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und umfasst nahezu zwei Drittel der neuen Stromerzeugung.