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25 September 2017 | 10:40

VKU: „Unendliche Geschichte“ beim Düngerecht

Zu viel Stickstoff-Eintrag schadet den Trinkwasser-Ressourcen, da sich der Nitrat-Gehalt im Grundwasser erhöht., Bild: Jennifer Kolling  / pixelio.de
Bild: Jennifer Kolling / pixelio.de
Zu viel Stickstoff-Eintrag schadet den Trinkwasser-Ressourcen, da sich der Nitrat-Gehalt im Grundwasser erhöht.
Verband fordert nach der gescheiterten Novellierung eine deutliche Nachbesserung – und das mit Tempo.

„Die Novellierung des Düngerechts ist leider eine unendliche Geschichte“, beklagt der Verband kommunaler Unternehmen. Er bezieht sich dabei auf die Absetzung der Verordnung zur Düngemittelbilanz von der Tagesordnung des Bundesrats am vergangenen Freitag. „Dabei haben wir keine Zeit mehr zu verlieren“, so der VKU.

Höhere Kosten drohen

Jeder verlorene Tag sei ein schlechter Tag für den Gewässerschutz und die Trinkwasserressourcen. Bund und Länder müssten sich schnell einigen, um die Nitrateinträge zu reduzieren. Gelinge das nicht, drohen nach VKU-Angaben Wasserversorgern und Verbrauchern in Gegenden mit zu hoher Nitratkonzentrationen höhere Kosten.

Aus Sicht der kommunalen Wasserwirtschaft müsse nun die Gelegenheit genutzt werden, den letzten Baustein des Düngepakets, die Verordnung zum Düngemitteleinsatz, noch einmal deutlich nachzubessern, teilt er VKU mit. (wa)

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