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10 November 2016 | 10:56

Wende im Rostocker Wasserstreit

Zeitung: Die Idee der Rekommunalisierung scheint ein Ende gefunden zu haben; Remondis bietet mehrere Millionen Euro.

Der geplanten Rekommunalisierung der Wasserversorgung in der Hansestadt Rostock scheint kurz vor der Umsetzung "ad acta" gelegt worden, berichtet die "Ostsee-Zeitung". Grund ist ein ein deulich höheres Gebot des bisherigen Versorgers, der Remondis-Gruppe. Der Konzern habe darüber hinaus seine Klage gegen die Rekommunalisierung gestern zurückgezogen.

Wie die "Ostsee-Zeitung" berichtet, haben sich die Stadtverantwortlichen "hinter den Kulissen" zu einem "fragwürdigen Deal" geeinigt: Remondis will weiterhin am lukrativen Wasser-Geschäft in der Hansestadt beteiligt bleiben, dafür bekomme die Stadt bis zu zwölf Millionen Euro pro Jahr. "Die angekündigte Senkung der Gebühren um zehn Prozent wäre dann in Gefahr", so die Zeitung.

Die betroffenden Akteure äußerten sich nicht zu der Übereinkunft. Statt des privaten Unternehmens Eurawasser solle ab Mitte 2018 das städtische Unternehmen Nordwasser für Wasser und Abwasser in der Hansestadt und im Umland verantwortlich sein, so die "Ostsee-Zeitung. (al)

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