Der Riss am Abgangsstutzen an einer Hauptversorgungsleitung im Bliestal.
© Stadtwerke Saarbrücken

Bliestal: Wasserrohrbruch gibt noch Rätsel auf

Gebrochene Hauptversorgungsleitung bei Saarbrücken: Ursache des Schadens konnte noch nicht ermittelt werden, Versorgung ist wiederhergestellt.

Die Ursache für den Wasserrohrbruch an der Bliestaler Hauptversorgungsleitung in der Nähe von Erfweiler-Ehlingen vom 2. August dieses Jahres steht noch nicht fest. Derzeit ermittelt die beim TÜV für Materialprüfung zuständige Abteilung. Der Schaden selbst, ein Riss am Abgangsstutzen, konnte bereits in der Nacht vom 2. auf den 3. August durch die Stadtwerke Saarbrücken repariert werden. Die Hauptversorgungsleitung im Bliestal ist von besonderer Bedeutung, weil über sie auch die Landeshauptstadt Saarbrücken Teile ihres Trinkwassers bezieht.

In der saarländischen Landeshauptstadt kam es nach dem Schadensfall ab dem frühen Abend des 2. August zeitweise zum Ausfall der Wasserversorgung in den Saarbrücker Stadtteilen Bübingen, Güdingen, Fechingen und Brebach; ab 22 Uhr waren dann auch die Stadtteile Ensheim und Eschringen betroffen. Insgesamt waren 5.200 Saarbrücker Haushalte von der Wasserversorgung abgeschnitten. Das sind knapp sechs Prozent der Haushalte in der Saarmetropole, die von den Stadtwerken mit Trinkwasser versorgt werden.

Ausdehnung auf weitere Stadtteile verhindert

„Dank unserer Notfallplanung und unseres Krisenmanagements konnte eine Ausdehnung auf weitere Stadtteile verhindert werden“, erklärt Frank Ackermann, Technischer Vorstand der Stadtwerke Saarbrücken Netz AG. Zu vorübergehenden Störungen der Trinkwasserversorgung kam es übrigens auch in den Netzgebieten der Stadtwerke Bliestal und der Technischen Werke Mandelbachtal. Betroffen waren hier speziell Gersheim, die Stadt Blieskastel sowie Teile des Mandelbachtals. Wie lange die Suche nach der Ursache für den Wasserrohrbruch noch dauern wird, wurde nicht mitgeteilt. (sig)