Erfrischung aus der Tiefe: Über horizontal- und Vertikalfilterbrunnen förder die Stadtwerke das Wasser für die Versorgung der Stadt.
© Stadtwerke Duisburg

Hitze ohne Ende: Stadtwerke Duisburg bleiben cool

Die Duisburger verbrauchen bei anhaltend, hochsommerlichen Temperaturen Rekordmengen an Wasser. Die Stadtwerke sitzen trotzdem nicht auf dem Trockenen.

Nachdem der Mai sämtliche Hitzerekorde geknackt hat, ging es im Juni ähnlich heiß weiter: Dieses Szenario trieb den Wasserverbrauch bei den Stadtwerken Duisburg ordentlich in die Höhe. Allein in der letzten Juni-Woche wurden rund 90 Mio. Liter Wasser pro Tag benötigt. Anfang Juli legten die Duisburger nochmal nach und steigerten den Bedarf um sieben Mio. bis 12 Mio. Liter täglich.

Laut Daniel Brölz, Leitstelleningenieur in der Querverbundleitstelle der Netze Duisburg, wurde am Dienstag (3. Juli) ein absoluter Spitzenwert erreicht: Circa 106 Mio. Liter Wasser liefen durch das Leitungsnetz des Versorgers. Neben den bemerkenswerten Verbrauchszahlen zeichnet sich auch eine interessante Entwicklung bei den Verbrauchszeiten ab. Während normalerweise in den Morgenstunden gegen acht Uhr am meisten Wasser gebraucht wird, pendeln sich die Bedarfsspitzen an diesen Tagen am Abend gegen 19 Uhr ein.

Versorgung trotz langer Trockenphasen stabil

Bis zu sechs Mio. Liter pro Stunde werden täglich zum Duschen, Blumen gießen und Rasensprengen angefordert. Der Mehrverbrauch stellt für die Stadtwerke nach eigenen Angaben kein Problem dar, „selbst dann nicht, wenn die Trockenheit noch viele Wochen anhält“, erklärt Thomas Oertel, Leiter Trinkwassergewinnung beim Versorger.

Benötigen die Duisburger mehr Wasser, wird die Fördermenge in den beiden Wasserwerken in Düsseldorf-Bockum und – Wittlaer automatisch angepasst. „Da wir das Trinkwasser für Duisburg aus großen Grundwasservorkommen gewinnen, sind für uns auch lange Trockenphasen wie in diesem Jahr kein Problem,“ so Oertel weiter.  (ls)