Bild aus dem Innern des neuen Tiefbehälters mit Aufbereitungsanlage in der Ortsgemeinde Hinterweidenthal (Rheinland-Pfalz) Bild: VG Hauenstein

Neuer Tiefzonenbehälter in Hinterweidenthal

Die Wasserversorgung in der Pfalz wird schrittweise zu einem Wasserverbund ausgebaut. Nun ist die Gemeinde Hinterweidenthal nach dem Stand der Technik versorgt.

Innerhalb der Verbandsgemeinde Hauenstein (Rheinland-Pfalz) wird bereits seit 2005 die Wasserversorgung schrittweise von Einzelversorgungsanlagen zu einem Wasserverbundnetz ausgebaut. Ziel ist eine nachhaltige Grundwasserbewirtschaftung aus gut geschützten Quell- und Tiefbrunnenressourcen, die auch in der Lage sind, längere Trockenperioden zu überbrücken.

Diese Woche hat nun der rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretär Thomas Griese einen neuen Tiefzonenbehälter mit integrierter Aufbereitungsanlage und Druckerhöhungspumpwerk in Hinterweidenthal eingeweiht. „Der Klimawandel macht sich bei der Wasserversorgung bemerkbar: Grundwasservorräte bauen sich langsamer auf, es regnet im Durchschnitt deutlich weniger. Die nachhaltige Wasserversorgung ist daher eine wichtige Zukunftsaufgabe“, sagte Griese.

Der Neubau der Anlage hat insgesamt 2,3 Mio. Euro gekostet, von denen das Umweltministerium 1,59 Mio. Euro mit Landesmitteln gefördert hat. Die Anlage wurde bereits im Jahr 2017 fertiggestellt und einem Test- und Probebetrieb unterzogen. Ab sofort profitieren die 1533 Einwohner von Hinterweidenthal von der neuen Anlage. (al)