Der Frankfurter Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann und Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut haben am bundesweiten „Tag der Daseinsvorsorge“ das Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) in Frankfurt in Betrieb genommen. Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser.
Insgesamt vierzig Sensoren bis Ende des Jahres
Die Funktechnologie für Sensoren soll kleine Datenpakete auch über große Entfernungen sicher transportieren können. Etwa 20 Gateways sind in der Stadt verteilt. Weitere zwanzig sollen bis Ende des Jahres installiert werden. Die Sender können mehrere Jahre mit handelsüblichen Batterien betrieben werden.
Die vernetzten Sensoren sollen die Digitalisierung in Frankfurt vorantreiben. So können sie zur Zählerablesung oder Überwachung des Fernwärme-Netzes genutzt werden. Auch bei der Parkraumbewirtschaftung, smarten Bewässerung von Grünanlagen, dem Winterdienst und der Zustandsüberwachung könnte die Technologie eingesetzt werden.
"Smart City eine der größten Marktchancen seit der Liberalisierung"
"Für Energieversorger ist Smart City eine der größten Marktchancen seit der Liberalisierung der Energiemärkte", erklärte Mainova-Vorstandsmitglied Diana Rauhut. "Wir werden als regionaler Energiedienstleister künftig dabei helfen, unsere Städte und Kommunen zu smarten Lebensräumen zu entwickeln. Dabei wandeln wir uns weiter vom Operator als Betreiber von Infrastruktur zum Integrator, der gemeinsam mit Partnern vernetzt denkt und arbeitet. Mit dem Start des flächendeckenden Datennetzes haben wir die erste Etappe erfolgreich absolviert", sagte die Managerin weiter. (agr)
