Ulm und Neu-Ulm rund um die Friedrichsau an der Donau

Ulm und Neu-Ulm rund um die Friedrichsau an der Donau

Bild: © ARochau/Adobe Stock

In den kommenden Tagen starten in Neu-Ulm Bauarbeiten für zwei Flusswasser-Wärmepumpen der SWU Stadtwerke Ulm/Neu Ulm. Der Versorger verlegt dabei Leitungen und bereitet die späteren Baufelder vor.

Die beiden Anlagen sollen der Donau einen geringen Anteil Wasser entnehmen und ihm Wärme entziehen. Das abgekühlte Wasser fließt anschließend zurück in den Fluss.

Die Wärmepumpe kann laut SWU bis zu 80 Grad Celsius heißes Wasser erzeugen. Es soll für Heizung und Warmwasser genutzt werden. Eine spürbare Veränderung der Wassertemperatur und der Umwelt erwartet die SWU nicht.

Teil eines innovativen KWK-Projekts

Die beiden Anlagen sind Teil eines größeren Projekts für den Wärmeverbund Neu-Ulm/Senden. Das Konzept setzt auf innovative Kraft-Wärme-Kopplung (iKWK). Es kombiniert Blockheizkraftwerke, eine Power-to-Heat-Anlage, Wärmespeicher und erneuerbare Wärmeerzeuger.

Dabei sollen in Senden Blockheizkraftwerke und die Power-to-Heat-Anlage entstehen. In Neu-Ulm wiederum werden die Flusswasser-Wärmepumpen Gaskessel ersetzen. Das Projekt liefert künftig rund 700 Haushalten die Wärme.

Die Projektidee reifte laut SWU seit 2021. Die Planungen sollen 2026 abgeschlossen werden. Die erste Wärmelieferung ist für 2027 vorgesehen. Fördermittel haben die SWU über die iKWK-Ausschreibung vom Dezember 2024 gesichert. Die Wärmespeicher werden zudem von der Europäischen Union und dem Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

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