Auf der Mitgliederversammlung der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) wurde das Präsidium turnusmäßig für die nächsten vier Jahre neu gewählt. Damit verbunden war auch die Neuwahl des Vorstandes.
Der bisherige AöW-Präsident Lothar Scheuer übergab das Amt an Claudia Ehrensberger, kaufmännische Werkleiterin der Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN), die einstimmig zur neuen AöW-Präsidentin gewählt wurde. Als Vizepräsident wurde Olaf Schröder wiedergewählt.
„Auf vielen Ebenen findet ein Generationswechsel statt und die öffentliche Wasserwirtschaft braucht starke Unterstützung aus Politik und Gesellschaft, um die Herausforderungen zu meistern", erklärte Ehrensberger.
Zusammensetzung des Präsidiums
Neu im AöW-Präsidium ist Uwe Moshage (Aggerverband). Wiedergewählt wurden Sandra Boldt (Zweckverband Grevesmühlen), Karin Brahms (Stadtwerke Marburg), Claudia Ehrensberger (Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg), Frank Endrich (Stadtentwässerung Stuttgart), Ulrike Franzke (Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR), Franz-Xaver Kunert (Deutscher Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft e.V.), Alexander Mauritz (Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim), Janine Mentzen (Stadtentwässerungsbetrieb der Landeshauptstadt Düsseldorf), Joachim Reichert (Wasserverband Eifel-Rur), Olaf Schröder (Wasserverband Peine), Juliane Thimet (Bay. Gemeindetag), Dorothea Voss (Emschergenossenschaft und Lippeverband) und Christine Wilcken (Deutscher Städtetag). Ausgeschieden aus dem Präsidium sind Lothar Scheuer (Aggerverband) und Georg Wulf (Wupperverband), die in den Ruhestand getreten sind bzw. treten werden.
Scheuer bereits im Ruhestand
Scheuer war bereits Ende September 2022 aus seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Vorstand beim Aggerverband in den Ruhestand getreten und hatte das Amt des AöW-Präsidenten bis zum Ende der Wahlperiode weitergeführt. Er war seit 2012 Mitglied des AöW-Präsidiums, ab 2015 zunächst als Vizepräsident und ab 2018 als Präsident. (hp)
