Zum Jahresbeginn hat die Enertec Hameln ein neues Kapitel eingeleitet: Kai Gnuschke ist neuer Kraftwerksleiter der Müllverbrennungsanlage. Er löst damit nach mehr als 20 Jahren seinen Vorgänger Martin Lummer ab, wie das Entsorgungsunternehmen mitteilt.
"Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ganz besonders darauf, das Kraftwerk in bewährter Form weiterzuführen und gleichzeitig für die Zukunft auszurichten", sagt Kai Gnuschke. Der 47-Jährige kam im August 2016 zur Enertec in Hameln. Seitdem leitete Gnuschke den Fernwämebereich des Unternehmens.
Nachhaltige Akzente
Der bisherige Kraftwerksleiter Lummer wird zukünftig Großprojekte im mittleren, zweistelligen Millionenbereich am Standort in Hameln verantworten. "Ich freue mich sehr, nun noch einmal nachhaltige Akzente bei der Enertec setzen zu dürfen", betont Lummer.
Den 59-Jährigen als Projektleiter zu gewinnen war demnach die Wunschlösung der Geschäftsführung von Interargem, zu denen das Tochterunternehmen Enertec gehört.
Ständiger Austausch
"Martin Lummer hat eine unglaubliche Erfahrung. Deshalb freuen wir uns sehr, mit ihm genau den richtigen Projektleiter für zukünftige Vorhaben gefunden zu haben", erläutert Interargem- und Enertec-Geschäftsführer Stefan Pöschel.
Wie bereits in den vergangenen Jahren sollen Kai Gnuschke und Martin Lummer auch nach dem Wechsel weiterhin eng und im ständigen Austausch miteinander arbeiten, heißt es.
Altholz verbrennen für EEG-Strom
Die Müllverbrennungsanlage im Hamelner Stadtteil Afferde verarbeitet pro Jahr bis zu 350.000 Tonnen Abfall. Zudem werden jährlich etwa 100.000 Tonnen Altholz eingesetzt, um EEG-Strom zu produzieren.
Insgesamt erzeuge die Anlage im Jahr rund 185 Mio. kWh Strom und 230 Mio. kWh Fernwärme. (jk)


