Stefan Krämer bleibt weitere fünf Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der Energie & Umwelt Niederrhein (Enni). Die Gesellschafter des mehrheitlich kommunalen und in Moers beheimateten Unternehmens haben den 2022 auslaufenden Vertrag vorzeitig bis 2027 verlängert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir setzen in der Vorstandsetage damit weiter auf Kontinuität und wollen im schwerer werdenden Energiegeschäft weiterwachsen“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Volker Marschmann.
Krämer war 2003 aus Osnabrück an den Niederrhein gewechselt. Unter seiner Ägide hat sich der Wert des Unternehmens seit der Jahrtausendwende auf heute rund 300 Millionen Euro vervierfacht. Das Ergebnis hat sich seit seinem Amtsantritt verdreifacht und lag zuletzt bei deutlich über 20 Millionen Euro.
Strikte Konsolidierung und erfolgreiche Diversifizierung
Parallel zu einem strikten Konsolidierungskurs setzte Krämer laut Angaben des Unternehmens dabei früh und erfolgreich auf Wachstumsthemen wie den Erneuerbaren-Ausbau und später den Einstieg in den bundesweiten Vertrieb, die er konsequent und schnell umgesetzt habe. So wurden neben den klassischen Geschäftsfeldern neue Standbeine geschaffen und das Unternehmen breiter aufgestellt. In der Region hat sich das Unternehmen dabei über den Gewinn mehrerer Konzessionen zu einem der größten Netzbetreiber entwickeln können und ist von einem auf Moers konzentrierten Stadtwerk zum Regionalversorger geworden.
Krämer ist seit 2019 auch Vorstandsvorsitzender der Enni-Gruppe. Eines seiner Ziele in den kommenden Jahren ist es, neben dem Energiegeschäft möglichst viele niederrheinische Städte und Gemeinden auch von den kommunalen Angeboten der Enni, etwa in der Abfallentsorgung, der Straßenreinigung oder der Stadtentwässerung, zu überzeugen. (hoe)


