Die Schwerpunkte des Förderprogramms liegen in der Wieder- und Weiterverwendung von Materialien, Reparaturen sowie ressourcenschonenden Geschäftsmodellen.

Die Schwerpunkte des Förderprogramms liegen in der Wieder- und Weiterverwendung von Materialien, Reparaturen sowie ressourcenschonenden Geschäftsmodellen.

Bild: © Miha Creative/AdobeStock

Das Bundesumweltministerium hat den Entwurf für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) erarbeitet. Sie soll einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastung, zum Schutz der Biodiversität und zum Klimaschutz leisten.

Die zirkuläre Wirtschaft und die Ressourcenschonung könne auch einen Beitrag zur Klimaneutralität und Dekarbonisierung leisten, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Denn in zentralen Branchen der Wirtschaft werde der überwiegende Teil der Emissionen nicht bei der Produktion der Endprodukte, sondern bei der Gewinnung von Rohstoffen und der Herstellung von Vorprodukten verursacht.

Ergebnis eines breit angelegten Dialogprozesses

Mit der NKWS wird ein Rahmen geschaffen, der die rohstoffpolitisch relevanten Strategien der Bundesregierung zusammenführt, um den primären Rohstoffbedarf zu senken. Sie soll eine Rahmenstrategie sein, in der die Bundesregierung Ziele, grundlegende Prinzipien und strategische Maßnahmen festlegt.

In einem breit angelegten Dialogprozess hat das BMUV Ideen und Anregungen von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Verwaltung in die Erarbeitung des Strategieentwurfs einfließen lassen. Nun haben Akteure aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft die Möglichkeit, bis zum 9. Juli 2024 eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf der NKWS abzugeben. (hp)

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