Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

Bild: © Entega

Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der befragten Manager aus der Energiewirtschaft gaben in einer Umfrage des Risikoberaters Marsh zu Cyber-Angriffen an, dass sie sich am meisten vor Betriebsunterbrechungen fürchten. Dabei verwiesen sie nicht nur auf die wachsende Bedrohung von Cyber-Angriffen für die Energiebranche, sondern betonten, dass solche Unterbrechungen generell ein zunehmendes Risiko darstellen würden.

Zudem bestätigten 26 Prozent der Befragten, dass ihr Unternehmen in den vergangenen zwölf Monaten Opfer einer erfolgreichen Cyber-Attacke war. 77 Prozent der Befragten wollen im Hinblick auf ihr Unternehmen verstärkt Investitionen in das Cyber-Risikomanagement tätigen. 26 Prozent gaben an, für solche Angriffe eine Versicherung abzuschließen oder den Versicherungsschutz ihres Unternehmens erhöhen zu wollen.

Schlimmstes Schadenszenario häufig nicht bekannt

Obgleich mehr als die Hälfte der Befragten das Cyber-Risiko auf einem der ersten fünf Plätze im Ranking sehen, gaben 54 Prozent an, entweder gar nicht zu wissen, welches ihr schlimmstes Schadenszenario sei, oder aber den möglichen Schaden nicht beziffern können.

Der Leiter des Branchenteams Power bei Marsh Deutschland Michael Härig nannte dies Besorgnis erregend. "Unternehmen, die keine Planung zur Minimierung und Steuerung der Risiken durch Cyber-Angriffe haben oder noch nicht konkret wissen, wie hoch ihr Risiko überhaupt ist, sollten jetzt dringend handeln und sich gegen die möglichen Auswirkungen einer Attacke auf ihren Geschäftsbetrieb und ihre Systeme wappnen", so sein Rat. (sg)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper