Lieber Chef als Kollege: Die meisten Tielnehmer einer Bitkom-Studie wollen keinen KI-Kollegen.

Lieber Chef als Kollege: Die meisten Tielnehmer einer Bitkom-Studie wollen keinen KI-Kollegen.

Bild: © Halfpoint/AdobeStock

Vier von zehn berufstägigen Bundesbürgern (44 Prozent) wünschen sich, dass eine Künstliche Intelligenz (KI) den eigenen Vorgesetzten unterstützt. Zum Beispiel mit automatischen Analysen für schnellere und bessere Entscheidungen. Drei von Zehn (30 Prozent) würden sogar noch weiter gehen und den eigenen Chef gerne komplett durch eine KI ersetzen.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 515 Erwerbstätigen im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. "Wer hofft, seinen Chef auf diesem Weg loszuwerden, wird sich noch etwas gedulden müssen", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Schon heute erhalten Techniker Hinweise auf die wahrscheinlichste Fehlerursache oder Ärzte Hilfe bei der Auswertung von Röntgenbildern. KI wird in Zukunft auch Hilfe bei weitreichenden Managemententscheidungen geben – diese aber nicht selbsttätig treffen."

Nur eine Minderheit hätte als Kollegen lieber eine KI als einen Menschen

Allerdings kann sich nur eine Minderheit vorstellen, dass die eigenen Kollegen durch die Technologie ersetzt werden. Das wünschen sich lediglich 17 Prozent der Erwerbstätigen. Insgesamt sagen 13 Prozent, dass sie gerne sowohl ihren Vorgesetzten als auch einen oder mehrere Kollegen durch KI ersetzen würden. (sg)

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