62 Prozent der Befragten aus dem Energieumfeld, die heute noch nicht auf KI setzen, wollen dies in Zukunft ändern. Die Mehrheit will den Einsatz auf mittelfristige Sicht realisieren.

62 Prozent der Befragten aus dem Energieumfeld, die heute noch nicht auf KI setzen, wollen dies in Zukunft ändern. Die Mehrheit will den Einsatz auf mittelfristige Sicht realisieren.

Bild: © Sergey Tarasov/AdobeStock

Sie sprechen selbst nicht gerne von Künstlicher Intelligenz, wenn es um ihre Systemvision geht, denn ihre IT-Lösungen sollen ständig optimiert werden und daher trifft es "selbstlernend" besser als das Schlagwort der Arbeitswelt 4.0. Cortility will selbstlernende Anwendungen möglichst in bestehende digitale Infrastrukturen integrieren.

Ziel ist es: Arbeitsabläufe bei Energieversorgern effizienter zu machen und zwar über Vertrieb und Kunden-Self-Service-Portale hinaus. Es geht um Produkt- und Vertragsmanagement sowie Kundenakquise- und Betreuung. Das baden-württembergische Unternehmen setzt dabei auf bereits bestehende IT-Systeme und installiert seine Lösungen möglichst auf vorhandenen Funktionalitäten von SAP IS-U, SAP S/4 oder Hana for utilities. Dadurch sollen Fehlerquellen verringert und der Aufwand der Systemanpassung in Grenzen gehalten werden.

Inkasso in Zeiten völliger Vernetzung

Grundsätzlich analysieren die selbstlernenden Systeme Daten und treffen auf deren Basis Vorhersagen. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt der Verband der Vereine Creditreform aus Neuss. Der Spezialist für Kreditmanagement arbeitet ebenfalls an der Prozessintegration in SAP. Das Modul "CrefoSprint Inkasso" greift dabei direkt auf die IS-U-Inkasso-Schnittstelle zu. Über verschiedene Automatisierungsoptionen werden Inkasso-Fälle direkt in die Creditreform-Datenbank übertragen und an die zuständige Geschäftsstelle weitergeleitet. (ls)

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