Für den Zeitraum bis zum Jahr 2025 rechnet Eco mit einem deutlichen Aufschwung: Die Internetwirtschaft werde sogar um durchschnittlich bis zu 9,5 Prozent pro Jahr bis 2025 über alle Branchensegmente hinweg zulegen.

Für den Zeitraum bis zum Jahr 2025 rechnet Eco mit einem deutlichen Aufschwung: Die Internetwirtschaft werde sogar um durchschnittlich bis zu 9,5 Prozent pro Jahr bis 2025 über alle Branchensegmente hinweg zulegen.

Bild: © Eisenhans/AdobeStock

Die Leipziger Stadtwerke steigen beim Leipziger IT-Unternehmen Caplog-x ein. Wie der Kommunalversorger mitteilt, habe er 31,33 Prozent der Anteile gekauft. Die Anteile hatte zuvor der Fernleitungsanbieter Open Grid Europe gehalten.

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, das wir als einen zuverlässigen, kompetenten Partner schätzen und mit dem wir das Geschäft so erfolgreich wie bisher weiterentwickeln wollen", teilte Karsten Rogall, Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke, mit.

Fokus auf Infrastrukturbetrieb und IT-Consulting

Caplog-x ist seit 2009 auf dem Markt tätig. Der auf die Energiewirtschaft ausgerichtete Anbieter von IT-Dienstleistungen fokussiert sich unter anderem auf Infrastrukturbetrieb und Applikationsmanagement sowie IT-Engineering und -Consulting.

Die Leipziger Stadtwerke betreiben die energiewirtschaftliche Infrastruktur in Leipzig, insbesondere der Strom-, Gas- und Fernwärmenetze. Mit den Energienetzen eng verbunden ist der Bedarf für Datentransport und -speicherung, der sich im Zuge der Digitalisierung sowie der Energiewende seit Jahren erhöht.

Mehr als 50 Mitarbeiter bei Caplog-x

"Um diesem Bedarf gerecht zu werden, sind die Stadtwerke im Rahmen des Ausbaus smarter Lösungen bestrebt, die digitale Infrastruktur zu stärken", sagt Mark Piehler, Co-Geschäftsführer der Leipziger Stadtwerke. "Die Beteiligung an der Caplog-x ermöglicht neben der Stärkung unseres Basisgeschäftes auch Chancen auf digitales Wachstum für die Leipziger Gruppe und das kommunale Umfeld."

Mit Caplog-x stehen den Leipziger Stadtwerken nach eigenen Angaben mehr als 50 Mitarbeiter sowie moderne in Leipzig und Essen angesiedelte Rechenzentren für digitale Services zur Verfügung. Weitere Gesellschafter des Unternehmens sind die PSI Software AG aus Berlin, der Leipziger Fernleitungsnetzbetreiber Ontras Gastransport und eine Tochtergesellschaft der Leipziger VNG (VNG Erdgascommerz).

Gute Basis für VNG-Zusammenarbeit

Einen weiteren Vorteil nennen die Stadtwerke: Die Beteiligung schaffe eine sehr gute Basis für ein gemeinsames Engagement der Stadtwerke und der VNG für Themen der Digitalisierung und der kommunalen Daseinsvorsorge in Leipzig und der Region, schreibt das Unternehmen. (ab)

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