DEW21-Prokurist Sven Baumgarte, Gelsenwasser-Vorstand Dirk Waider, SW Bochum-Geschäftsführer Frank Thiel und SW Essen-Prokurist Tobias Grau (hintere Reihe, v.l.n.r.) übergaben die Perfect Match-Pokale an die siegreichen Startups.

DEW21-Prokurist Sven Baumgarte, Gelsenwasser-Vorstand Dirk Waider, SW Bochum-Geschäftsführer Frank Thiel und SW Essen-Prokurist Tobias Grau (hintere Reihe, v.l.n.r.) übergaben die Perfect Match-Pokale an die siegreichen Startups.

© SW Bochum

Die Versorger Gelsenwasser, DEW21, Stadtwerke Bochum und die Stadtwerke Essen haben die Gewinner ihres ersten gemeinsamen Gründerwettbewerb "Perfect Match" bekannt gegeben. Die Sieger: Pionierkraft (1. Platz), Ampeers Energy (2. Platz), Hawa Dawa (3. Platz) und 4tiitoo (4. Platz). In Herne übergaben die Chefs der Versorger die "Perfect Match"-Pokale an die erfolgeichen Startups.

Den Gewinnern des Wettbewerbs winkt sowohl fachliche als auch finanzielle Unterstützung. So wird eine sechsmonatige enge Zusammenarbeit inklusive Patenschaften, Räumlichkeiten und Coaching vereinbart. Darüber hinaus wollen Gelsenwasser, DEW21, Stadtwerke Bochum und Stadtwerke Essen die vier Gründer mit insgesamt 52.000 Euro fördern.

Initiator Gelsenwasser

Das Format des Gründerwettbewerbs wurde von Gelsenwasser entwickelt und bereits zweimal durchgeführt. In diesem Jahr sind die anderen Partner hinzugekommen. Ziel der vier Energie- und Wasserversorger ist es, kreative Startups kennenzulernen und im direkten Austausch neue Ideen und Ansätze für Geschäftsfelder zu entwickeln sowie Impulse für die Unternehmenskulturen zu erhalten. Der Wettbewerb ist bundesweit ausgerichtet.

Das Startup Pionierkraft (München) beschäftigt sich mit der Eigenvermarktung regional erzeugter Energie. Dadurch werden auch kleine Anlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern rentabler, da die Energie beispielsweise an Nachbarn weiterverkauft werden kann.

Systemintegration der Erneuerbaren

Ampeers Energy (München/Münster) ist ein Spin-off der Fraunhofer-Gesellschaft und entwickelt IT-Lösungen zur Systemintegration erneuerbarer Energien. Durch die Kombination innovativer Technologien und Markt-Know-how können Energieversorger und Wohnungswirtschaft das ökonomische Potenzial der dezentralen Energiewende erschließen.

Hawa Dawa (München) liefert hochauflösende Umweltdaten z.B. zur Luftqualität. Das ermöglicht Smart-City-Anwendungen wie zum Beispiel ein umweltsensibles Verkehrsmanagement und eine innovative Stadtplanung.

Bessere Arbeitsplätze

4titoo (München) setzt Blicksteuerung an Computer-Arbeitsplätzen ein, um die Effizienz zu steigern und eine ergonomische Verbesserung zu erzielen. (pm)

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