Die OMS-Group war 2014 erstmals als Aussteller auf der EUW vertreten. Das Foto zeigt den Messestand vom vergangenen Jahr.

Die OMS-Group war 2014 erstmals als Aussteller auf der EUW vertreten. Das Foto zeigt den Messestand vom vergangenen Jahr.

Bild: © OMS

Der von den Netzbetreibern und der Industrie entwickelte Kommunikationsstandard Open Metering System (OMS) soll volle Interoperabilität für die Geräte unterschiedlicher Hersteller von modernen Messeinrichtungen, Gateways und Zubehör bieten. Dabei ist OMS die einzige europaweite Systemdefinition, die alle Medien (Elektrizität, Gas, Wärme und Wasser inkl. Submetering) in einem System integriert.

Interoperabilität wird wichtiger

Mit umfangreichen Änderungen an der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie (EED) hat die EU im Mai 2019 ein umfassendes Regelwerk auf den Weg gebracht – das „Clean Energy for all Europeans Package“. „Zusammenfassend kann gesagt werden, dass durch das neue Regelwerk eine sukzessive Einführung fernauslesbarer Zähler für alle Sparten unterstützt wird“, erläutert Carsten Lorenz, Mitglied des OMS-Vorstandes.

Das Thema Interoperabilität gewinne in diesem Zusammenhang deutlich an Gewichtung. Zum einen um den Wettbewerb anzuregen, zum anderen um zukunftssichere Infrastruktur zu gewährleisten. Zu den 20 Zähler-Herstellern, die OMS-konform sind, gehören Apator Metrix, B Meters, Diehl Metering, Discovergy, EAD Systeme, Ei Electronics, Engelmann Sensor, Friendcom, Ingenieurbüro Lertes, Kamstrup, Landis+Gyr, Lansen Systems, Lorenz, Maddalena, Qundis, Radiocraft, Relay, Sinapsitech, Solvimus und Weptech. Sie haben insgesamt 26 interoperable Zählerprodukte entwickelt. Sie zeigen auf dem OMS-Stand ihre jeweiligen Produkte. (sg)

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