Künftig werden wohl immer mehr Privathaushalte über Ladeinfrastruktur verfügen.

Künftig werden wohl immer mehr Privathaushalte über Ladeinfrastruktur verfügen.

Bild: © Herr Loeffler/AdobeStock

Der Verteilnetzbetreiber Stromnetz Berlin will die Integration von E-Autos in sein Netz testen. In einem Pilotprojekt soll mit freiwilligen Kunden das gesteuerte Laden und das daraus resultierende Verhalten der Fahrzeuge und Wallboxen analysiert werden, teilte das Unternehmen der ZfK mit. Dabei werden die Nutzbarkeit des Tarifs nach §14a, die Belastung des Hausanschlusses sowie die verschiedenen Elektrofahrzeuge und Wallboxen untersucht. Außerdem sollen die Installationskosten evaluiert werden.

Zum Installationsumfang des Pilotprojektes soll die Ladebox, die Konfiguration des Backends sowie die Installation und Anbindung eines zusätzlichen Zählers für den steuerbaren Tarif nach §14a gehören. Ein Elektrofahrzeug muss der Kunde bereits besitzen. Für das Projekt sucht der Netzbetreiber Kunden in der Versorgungsregion der Stromnetz Berlin im Einfamilienhaus (Standardhausanschluss und ein Elektroauto) sowie Flottenbetreiber von Elektroautos (3 bis 8 Fahrzeuge).

Gesteuertes Laden spart Netzausbau

Wie die Agora Energiewende in einer Studie errechnete, kann das gesteuerte Laden den Aufwand für den Verteilnetzausbau deutlich reduzieren. (pm)

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