„Wir haben mit der Zertifizierung zum Gateway-Administrator eine tiefe Wertschöpfung innerhalb des Konzerns geschaffen und müssen uns im Messstellenbetrieb nicht in Abhängigkeit Dritter begeben", freut sich der Geschäftsführer der TWL Metering, Frank Manigold. Zudem bleibe die Messstelle Strom und damit auch die zentrale Kommunikation vom Zähler in unsere Systeme vollständig in eigener Hand. "Auch die viel diskutierten zusätzlichen Messdienstleistungen können wir auf dieser Basis entwickeln und anbieten“, so Manigold weiter.
In monatelanger intensiver Arbeit hatte das zuständige Projektteam Prozesse beschrieben, Schnittstellen erstellt und auch räumliche Anpassungen auf den Weg gebracht und final umgesetzt. Für den Betrieb der neuen Rolle des Gateway-Administrators waren einige Erweiterungen der bestehenden Systemlandschaft notwendig, die mit Hilfe der TWL-Netze und der TWL-IT umgesetzt wurden. Nun, nach rund zwei Jahren hat der TÜV in einem Audit den ordnungsgemäßen Betrieb der neuen Infrastruktur bei TWL Metering bestätigt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erteilte die Konformitätsbescheinigung.
Erste Einbauten Mitte des Jahres geplant
Mitte des Jahres sollen die ersten iMsys im Netzgebiet verbaut werden und bis dahin will TWL Metering alle weiteren Vorbereitungen abgeschlossen haben, um die ersten iMsys im Netzgebiet einzubauen. "Der Gesetzgeber hat im Zuge der neuen Technik enorme Anforderungen gesetzt, die angefangen von der Logistik bis hin zum Einbau führen. Dies hat tiefgreifende Änderungen des bisherigen Einbauprozesses zur Folge", verdeutlicht TWL-Metering-Geschäftsführer Manigold. (sg)
