Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva richtet Enercity auf die digitale Zukunft aus.

Vorstandsvorsitzende Susanna Zapreva richtet Enercity auf die digitale Zukunft aus.

©Jens Voshage

Wenn es um die Smart City geht, steht der Klimaschutz für die Mehrheit der Bevölkerung auf Platz eins. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Energiedienstleisters Enercity. Vor allem Lösungen und Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels spielen eine beträchtliche Rolle.

Vom Leben in der Smart City erhofft sich knapp die Hälfte der Befragten, Zeit einsparen zu können. Besonders wichtig bei der vernetzten Stadt sind Menschen die Verbesserung der Luftqualität, mehr Klimaschutz (68 Prozent) und der Ausbau erneuerbarer Energien (65 Prozent). Auf Basis dieser Interessen der Bevölkerung müsse auch die Energiewirtschaft "individuelle Pakete" für ihre Kunden schnüren, so Zapreva.

Bürger wollen mitgestalten

Knapp zwei Drittel der Befragten möchten bei der Entwicklung mitwirken werden − am liebsten in Form von Abstimmungen oder Bürgerentscheiden. Auch eine Einbindung durch Bürgerinitiativen oder Anhörungen und Konferenzen konnte sich knapp ein Drittel der Befragten vorstellen.

Die Menschen stehen dem Konzept Smart City nicht vorbehaltlos gegenüber: So halten rund 60 Prozent der Befragten die Aussagen "Die Technik ist an vielen Stellen noch nicht ausgereift genug" und "Die Kosten werden am Ende vom einzelnen Bürger getragen" für zutreffend.

Link zur Studie: https://mams.enercity.de/pinaccess/showpin.do?pinCode=0MP2UVLSX943

(pm/gun)

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