Die Stadtwerke Lübeck Tochtergesellschaft TraveKom hat eine Kooperation mit der Fiware Foundation abgeschlossen. Die Tochtergesellschaft ist auf digitale Dienstleistungen spezialisiert. Mit der Zusammenarbeit wird sie zeitgleich Gold-Mitglied im Fiware-Verbund.
Mit dieser Mitgliedschaft wird die TraveKom künftig auch bei strategischen Fragen von Fiware eingebunden. Fiware selbst ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für den Einsatz von Open Source Technologien sowie offene Standards bei IT-Infrastrukturen einsetzt und diese weltweit vorantreibt, wie die Stadtwerke Lübeck mitteilen.
Fiware-Technologie bildet die Basis
Die Technologie der Foundation setzt die Standards, um die vorhandenen Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Dadurch könne ein Datenmodell für vernetzte Städte und Kommunen entwickelt werden. Durch die einheitlichen Datenmodelle und Schnittstellen wären Entwickler in der Lage herstellerunabhängige Anwendungen zu produzieren.
Zunehmend stärker werden diese Daten auch kombiniert bei der Künstlichen Intelligenz genutzt. Auch dies ist ein Entwicklungsbereich, in dem beide Partner eng zusammen arbeiten möchten.
Open Data mit breiten Anwendungsfelder
Die Datensätze in Echtzeit über Apps auswerten und für Nutzer bereitstellen. Verkehrs- und Bewegungsdaten der Stadt werden mit Fahrzeugdaten kombiniert und Fahrtrouten mit fließenden Verkehren und freien Parkplätzen verknüpft. All dies soll mit der Fiware-Technologie möglich sein.
"Die breiten Anwendungsmöglichkeiten von der Industrieproduktion bis zum Bürgerservice macht Fiware für TraveKom interessant", betont Christoph Schweizer, Geschäftsführer bei der Stadtwerke Lübeck Tochtergesellschaft TraveKom. Wenn man die besten smarten Lösungen für Bürger anbieten wolle, brauche es Techniken mit offenen Standards. Fiware böte genau das: Open Data ist flexibel, konfigurierbar und macht individuelle Lösungen möglich. (gun)



