Uniper baut mit seinem Einstieg auf der Enmacc-Plattform seine digitalen Aktivitäten weiter aus.

Uniper baut mit seinem Einstieg auf der Enmacc-Plattform seine digitalen Aktivitäten weiter aus.

Bild: © Uniper

Seit Anfang Januar ist Uniper auch auf der digitalen Handelsplattform Enmacc aktiv, um Strom- und Gasgeschäfte abzuschließen.

Wie der Düsseldorfer Energieversorger mitteilt, nutze er die Plattform schrittweise. Von Februar an könnten Kunden und Handelspartner bei Vorliegen entsprechender vertraglicher Grundlagen in Kontakt treten.

Enmacc wächst rasant

Über Enmacc können Kunden nun auch ohne Umweg über E-Mail und Telefon Handelsgeschäfte für Gas und Strom abschließen. Diese Option steigere die Effizienz und Prozesssicherheit, erklärt Niek den Hollander, Chief Commercial Officer bei Uniper.

Enmacc, ein 2016 gegründetes Münchener Start-up, ist nach eigenen Angaben die am schnellsten wachsende digitale OTC-Energiehandelsplattform in Europa. Das Unternehmen hat sich auf die Digitalisierung des End-to-End-Energiehandels fokussiert. Mehr als 330 Unternehmen und mehr als 1600 Händler nutzen das Netzwerk mittlerweile.

Bislang Fokus auf Uniper Digital

Bislang setzte Uniper vor allem auf die eigene Plattform Uniper Digital, wo Industriekunden und Regionalversorger ihr Portfolio selbständig und online bewirtschaften können. Knapp 60 Prozent aller Verträge mit Tranchenbewirtschaftung würden so bereits digital verwaltet, teilt das Energieunternehmen mit.

Für das Geschäft mit Handelspartnern im kundeneigenen Bilanzkreis sei die Nutzung der Beschaffungs- und Handelsplattform Enmacc für Uniper nun ein weiterer Baustein der Digitalisierung. (ab)

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