PST Europe Sales, eine Münchner Tochter des polnischen Öl- und Gaskonzerns PGNiG, hilft mit dem neuen Produkt "PST Purenergy" Gewerbekunden auf dem Weg zur Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen. Das Neue gegenüber herkömmlichen Klimaneutralstellungsprodukten besteht darin, dass nicht die Klimabelastung aus dem Energiebezug oder aus dem Fuhrpark kalkuliert und durch CO2-Minderungsmaßnahmen wie etwa Aufforstungen ausgeglichen wird, sondern der gesamte Treibhausgas-Ausstoß des gewerblichen Unternehmens. Berücksichtigt werden unter anderem:
- das Pendeln der Mitarbeiter,
- Geschäftsreisen und sogar
- die gefahrenen Kilometer der Zulieferer.
PST Europe Sales hatte sich selbst als klimaneutral zertifizieren lassen (natürlich ohne ihre Absatzmengen). Sie machte dabei die Erfahrung, wie stark sich der eigene CO2-Ausstoß stark senken lässt. Diesen Prozess hat die PST zum Produkt für ihre Gewerbekunden gemacht.
Die Umweltgutachter im Hintergrund kommen aus Starnberg
Von gewerblichen und industriellen Zulieferern wird im Auftragswesen vermehrt eine zertifizierte Klimaneutralstellung des gesamten Unternehmens verlangt. Jedenfalls ist sie ein Pluspunkt in Akquise- und Preisverhandlungen. Dem Vernehmen will PST mit seiner "Purenergy" kein eigenständiges profitables Geschäftsfeld aufbauen, sondern sie ist als trendiges Add-on für Industrie- und Gewerbekunden der Münchner gedacht.
Natürlich braucht man zur Zertifizierung der CO2-Bilanz einen professionellen Umweltgutachter. Das ist im Falle PSTs die Starnberger Genossenschaft "Zukunftswerk Klimaschutz". Hinter dieser eG scheinen mehrheitlich erfahrene Experten zu stehen, die linksökologische Überzeugungstäter sind. Es gibt keine Anzeichen für eine Strohmann-Konstruktion. Das Zukunftswerk wiederum macht bei der Initiative "Plant for the Planet" mit, bei der Jugendliche weltweit, auch hierzulande, im Rahmen von Workshops Bäume pflanzen. (geo)
