Die mobilen Anlagen kommen zum Einsatz, wenn Fehler im Mittelspannungsnetz oder direkt im Umspannwerk kurzfristig nicht behoben werden können durch zum Beispiel schnellstmögliche Reparatur oder Umschalten im Mittelspannungsnetz auf andere Leitungen.

Die mobilen Anlagen kommen zum Einsatz, wenn Fehler im Mittelspannungsnetz oder direkt im Umspannwerk kurzfristig nicht behoben werden können durch zum Beispiel schnellstmögliche Reparatur oder Umschalten im Mittelspannungsnetz auf andere Leitungen.

Bild: © Peter Reinbothe/MitnetzStrom

Bei außergewöhnlichen Ereignissen im Mittelspannungsnetz können defekte Schaltanlagen im Umspannwerk ersetzt werden und so kann eine sichere Wiederversorgung mehrerer Tausend Kunden gewährleistet werden.

Stromausfälle oder Versorgungsunterbrechungen lassen sich durch Baumaßnahmen geringer halten. Die mobilen Anlagen kommen zum Einsatz, wenn Fehler im Mittelspannungsnetz oder direkt im Umspannwerk kurzfristig nicht behoben werden können – durch zum Beispiel schnellstmögliche Reparatur oder Umschalten im Mittelspannungsnetz auf andere Leitungen.

Steigende Anforderungen an Energieversorgung

„In Zeiten steigender Anforderungen an die Energieversorgung ist eine zuverlässige Infrastruktur unabdingbar. Hinzu kommen Umwelteinflüsse oder Störaufkommen, die niemand vorhersehen oder verhindern kann. Unser Ziel ist es, bei künftigen Großstörungen gewappnet zu sein. Dazu gehören störungsbedingte Einsätze in Umspannwerken, die Sicherstellung der Versorgung öffentlicher sowie gesundheits- und sicherheitsrelevanter Bereiche, aber auch der krisenbedingte Einsatz zur Wiederaufnahme der Stromversorgung bedingt durch atmosphärische Einwirkungen“, sagt Uwe Härling, Leiter der Region Westsachsen bei Mitnetz Strom.

18 Tonnen schwer

Der zuerst errichtete Schaltcontainer wird am Standort Crossen (Landkreis Zwickau) betriebsbreit gehalten und ist bereits betriebs- und einsatzfähig. Ein weiterer mobiler Schaltcontainer befindet sich am Unternehmensstandort in Grimma, Landkreis Leipzig. Das Leichtgewicht wurde im Februar 2022 geliefert und ist in den nächsten Monaten einsatzfähig.

Die mobilen Container sind acht Meter lang und wiegen rund 18 Tonnen. In seiner Komplettausführung, mit Mittelspannungsschaltanlage, Gleichspannungsversorgung sowie Schutz- und Fernwirktechnik, kann ein Container im Störungsfall quasi als bewegliche Mittelspannungs-Schaltanlage in einem Umspannwerk eingesetzt werden. Mit einem speziellen Tieflader können diese in nahezu alle Regionen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Netzgebietes der Mitnetz Strom transportiert werden und zum Einsatz kommen.

Neue Schaltanlagen besser geeignet für Mittelspannung

Die Verteilnetzbetreiberin verfügte in den vergangenen Jahren bereits über mobile Schaltanlagen, die bei Großstörungen zum Einsatz kamen. Diese sind allerdings den aktuellen Anforderungen an die Mittelspannungsnetze durch die Energiewende nicht mehr gewachsen.

„Wir haben bei der Dimensionierung der neuen Container Wert auf eine ausreichende Strombelastbarkeit gelegt. Zudem verfügen sie über geeignete Sekundär- und Fernwirktechnik gemäß den aktuellen Richtlinien und nach aktuellem Stand der Technik“, ergänzt Härling. (sg)

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