Das Luftbild aus dem Jahr 2019 zeigt ein Gelände des Berliner Flughafens Tegel. Auf dem Gelände des Flughafens Tegel soll in den kommenden Jahren neben einem Industrie- und Forschungspark auch das größte Holzbauviertel der Welt entstehen. Das Stadtquartier soll im östlichen Teil des Flughafengeländes entstehen.

Das Luftbild aus dem Jahr 2019 zeigt ein Gelände des Berliner Flughafens Tegel. Auf dem Gelände des Flughafens Tegel soll in den kommenden Jahren neben einem Industrie- und Forschungspark auch das größte Holzbauviertel der Welt entstehen. Das Stadtquartier soll im östlichen Teil des Flughafengeländes entstehen.

Foto: © Tino Schöning/dpa

Der Berliner Senat hat beschlossen, dass ein Konsortium aus Eon und den Berliner Stadtwerken die Wärme- und Kälteversorgung des ehemaligen Flughafengeländes Berlin-Tegel übernimmt. Die Projektgesellschaft der Konsortialpartner hatte bereits 2018 den Zuschlag bei der EU-weiten Konzessionsausschreibung für die künftige Urban Tech Republic und des Schumacher Quartiers auf dem Areal erhalten.

Die Projektgesellschaft wird mit der Freigabe des ehemaligen Flughafengeländes 2021 die für die Wärme- und Kälteversorgung notwendigen Investitionen tätigen und die Kunden, die sich dort ansiedeln, für 20 Jahre beliefern. Im Kern soll das laut einer Mitteilung des Senats über ein rund 12 Kilometer langes Niedrigtemperaturnetz geschehen, das auf einem jahreszeitlich unterschiedlichen Temperaturniveau zwischen 20 und 40 °C betrieben wird, um Netzverluste zu verringern.

Innovative Kombination

Beim Kunden wird Energie aus dem Netz entnommen, in Nutzwärme oder -kälte umgewandelt und bereitgestellt. Eine Kombination aus Geothermie, Umweltenergie und Abwärme soll für Nachhaltigkeit sorgen. (amo)

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