Christoph Müller tritt in die Fußstapfen von Hans-Jürgen Brick.

Christoph Müller tritt in die Fußstapfen von Hans-Jürgen Brick.

Bild: © Amprion GmbH/Frank Peterschröder

Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion regelt die Nachfolge an der Führungsspitze. Hans-Jürgen Brick verabschiedet sich zum 31. Dezember 2024 in den Ruhestand. Den Vorsitz der Geschäftsführung (CEO) übernimmt dann Christoph Müller. Müller ist aktuell Vorsitzender der Geschäftsführung von Netze BW. Bei Amprion steigt er zum 1. Januar 2025 ein.

Müller verfüge über eine langjährige Erfahrung in der Branche sowie eine breite Expertise. Seine vielfältigen Stationen in der Energiewirtschaft seien enorm wertvoll, um die Herausforderungen auf dem Weg in die Klimaneutralität zu meistern, sagt Uwe Tigges, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Amprion.

Viel Erfahrung in der Energiebranche

Der promovierte Volkswirt Christoph Müller begann seine berufliche Karriere 1997 bei der britischen PowerGen plc, bevor er im Jahr 2000 zur EnBW Energie Baden-Württemberg wechselte. Dort übernahm er unterschiedliche geschäftsführende Aufgaben, unter anderem bei den Transportnetzen und im Handel, bevor er 2013 in die Geschäftsführung der Netze BW wechselte und zwei Jahre später dort den Vorsitz der Geschäftsführung übernahm.

„Die Übertragungsnetzbetreiber mit ihrer Systemverantwortung für die deutsche Energieversorgung bilden das Fundament für den Erfolg der Energiewende. Die Herausforderungen im Übertragungs­netzausbau sind enorm. Ich freue mich darauf, diese gemeinsam mit dem Team des führenden deutschen Übertragungsnetzbetreibers Amprion anzugehen,“ lässt sich Christoph Müller zitieren.

Geordneter Übergang

„Ich bin stolz auf das, was wir bei Amprion gemeinsam in den vergangenen Jahren geschaffen haben, und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Christoph Müller. Amprion hat damit auch künftig ein starkes Führungsteam, um die anstehenden Aufgaben beim Umbau unseres Energiesystems zu meistern“, sagte Amprion-CEO Brick.

Brick ist seit 2009 Mitglied der Amprion-Geschäftsführung und hat seit 2020 ihren Vorsitz inne. In diesen Jahren prägte er maßgeblich die dynamische Entwicklung des Unternehmens, das mit seinen aktuell 2.900 Mitarbeitenden Investitionen von rund 22 Mrd. Euro in den Umbau des Übertragungsnetz bis 2027 plant. Von 2003 bis 2009 war Brick bereits Mitglied der Geschäftsführung der RWE Transportnetz Strom GmbH, aus der die heutige Amprion GmbH hervorgegangen ist. (amo)

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