Steigende Immobilienpreise, hohe Mieten, knapper Wohnraum: Bereits seit einigen Jahren boomt der Immobilienmarkt in den deutschen Metropolen. Doch könnte sich das zukünftig ändern? Ausgelöst durch die Corona-Pandemie ist die Arbeit aus dem Homeoffice für viele alltäglich geworden, der feste Schreibtisch im Büro wurde bei einigen Arbeitnehmern von einem flexiblen Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden abgelöst.
Weil auch nach der Corona-Pandemie Homeoffice ein wichtiger Bestandteil der modernen Arbeitswelt bleiben wird, ziehen immer mehr Menschen ein Leben auf dem Land in Betracht. Und das kann sich finanziell lohnen.
Viele Einzeldaten einbezogen
Für die zehn größten Städte Deutschlands hat die Jobplattform StepStone die Durchschnittsgehälter und Lebenshaltungskosten analysiert und mit denen der umgebenden Landkreise verglichen. Die Analyse basiert auf 128.000 Gehaltsdaten sowie Mietkosten und weiteren Lebenshaltungskosten für Transport, Nahrungsmittel und Freizeitaktivitäten in insgesamt 395 Stadt- und Landkreisen.
Hier die Gehälter und Lebenshaltungskosten der fünf größten Städte Deutschlands im Vergleich mit den umliegenden Landkreisen im Überblick:
- Berlin vs. Landkreis Oder-Spree
- Hamburg vs. Landkreis Stade
- Stadtkreis München vs. Landkreis München und Landkreis Freising
- Köln vs. Rhein-Kreis Neuss
- Frankfurt am Main vs. Main-Kinzig-Kreis
In der Stepstone-Studie wurden noch fünf weitere Großstädte hinsichtlich des Stadt-Land-Vergleichs analysiert: Stuttgart vs. Landkreis Böblingen, Düsseldorf vs. Landkreis Mettmann, Leipzig vs. Landkreis Nordsachsen und Burgendlandkreis, Dortmund vs. Landkreis Unna vs. Ennepe-Ruhr-Kreis sowie Essen vs. Landkreis Mettmann vs. Ennepe-Ruhr-Kreis. (dpa/hp)
