Wer wechselt wohin? Wer verlängert seinen Vertrag oder bekommt neue Kolleginnen oder Kollegen in der Geschäftsführung? Die ZfK hat einen Karriere-Ticker eingerichtet, um Sie immer auf dem neuesten Stand zu halten.
Sie haben Personalien, Informationen oder Anmerkungen, die Sie teilen möchten? Dann wenden Sie sich gern an unsere Autor:innen Pauline Faust, Artjom Maksimenko oder Hans-Peter Hoeren
29. Januar 2026
Windkraft Bodensee-Oberschwaben künftig mit Doppelspitze

Die Windkraft Bodensee-Oberschwaben (WKBO) mit Sitz in Ravensburg hat seit 1. Januar 2026 eine zweite Geschäftsführerin. Katharina Schneider, Bereichsleiterin Unternehmensentwicklung, Prozesse und IT bei der Technische Werke Schussental Netz GmbH (TWS), mit langjähriger Berufserfahrung in der Windenergiebranche, führt die WKBO seit dem Jahreswechsel gemeinsam mit Helmut Hertle.
Die Doppelspitze ist nur vorübergehend. Mit der offiziellen Inbetriebnahme des Windparks Röschenwald, die planmäßig im Frühjahr 2026 stattfindet, wird Helmut Hertle sein Amt bei der WKBO abgeben und sich von da an ausschließlich seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der TWS Netz GmbH widmen.
Der 63-Jährige hat die WKBO seit ihrer Gründung im Juli 2012 erfolgreich als Geschäftsführer geleitet.
Ziel der WKBO ist die Entwicklung von Windkraftprojekten in der Region Bodensee-Oberschwaben. An der Gesellschaft beteiligt sind die Technischen Werke Schussental (TWS) und das Stadtwerk am See mit je 45 Prozent sowie die Stadtwerke Bad Saulgau mit zehn Prozent.
29. Januar 2026
Stadtwerke-Krefeld-Tochter Ampere erweitert Vorstand

Die Ampere AG aus Berlin, eine Tochter der Krefelder SWK Energie GmbH, erweitert ihren
Vorstand um Vertriebsprofi Michael Träder. Der 46-Jährige soll den Energie-Broker in den
nächsten Jahren gemeinsam mit Arndt Rottenbacher bestmöglich für die Zukunft aufstellen.
Träder kennt laut Pressemitteilung nicht nur die unterschiedlichsten Herausforderungen des
Energievertriebs, ob als Abteilungsleiter im Gasag-Konzern oder zuletzt beim polnischen
Energieversorger Respect Energy. Der gebürtige Berliner ist zudem in der Bundeshauptstadt
verwurzelt und bestens vernetzt.
Rottenbacher verlängert um weitere fünf Jahre
Darüber hinaus kennt Träder den SWK-Konzern sogar von innen: als ehemaliger Leiter Vertriebsmanagement bei der Berliner SWK-Tochter Lekker.
Die Ampere AG ist seit rund 28 Jahren als Aggregator im Energiegeschäft mit Industrie- und
Gewerbekunden marktführend tätig. Ampere bündelt die Nachfrage von derzeit rund 52.000
Kunden aus mittelständischen Unternehmen und vermittelt ihnen Energielieferverträge
für Strom und Gas. Auf diese Art hat der unabhängige Dienstleister bis heute über 610.000 Strom-
und Gasverträge mit Energielieferanten verhandelt und für seine Kunden dadurch
Kostenersparnisse von über 550 Millionen Euro erzielt.
Der Mitbegründer und derzeitige Alleinvorstand der Ampere AG Arndt Rottenbacher wird den
Einstieg von Michael Träder aktiv begleiten. 2024 unterschrieb er noch mal einen Vertrag über fünf
Jahre mit dem Ziel, "sein" Unternehmen unter dem Dach der SWK AG fit zu machen für morgen:
"An unserer Vision, auch in Zukunft Großkundenkonditionen für kleine und mittelständische
Betriebe kombiniert mit exzellentem Kundenservice umsetzen zu können, hat sich nichts
geändert."
16. Januar 2026
EWR verlängert Vorstände

Der Aufsichtsrat der EWR hat die Verträge der Vorstandsmitglieder Stephan Wilhelm und Dieter Lagois um jeweils fünf Jahre verlängert. Die neuen Laufzeiten beginnen am 1. Januar 2027.
"EWR steht in einer Phase der größten strukturellen Veränderungen in der Energiewirtschaft seit Jahrzehnten. Umso wichtiger ist es, dass wir auf Kontinuität, klare Verantwortung und nachgewiesene Umsetzungskraft setzen“, sagt Steffen Jung, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Bürgermeister von Alzey. "Mit
Stephan Wilhelm und Dieter Lagois hat EWR ein Vorstandsteam, das Transformation nicht nur beschreibt, sondern konsequent umsetzt: wirtschaftlich, technologisch und im Schulterschluss mit der Region."
15.Januar 2026
Da Costa wird stellvertretender Geschäftsführer bei den Stadtwerken Speyer

Philipp da Costa ist seit Jahresbeginn Prokurist und stellvertretender Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer (SWS). Der Leiter des Bereichs Anlagen und Netze folgte im Juli des vergangenen Jahres auf Jürgen Hermes, der 36 Jahre lang die Funktion innehatte.
In dieser Schlüsselposition ist Philipp da Costa maßgeblich für die technische Infrastruktur verantwortlich. Der 40-Jährige startete seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Elektroniker bei den Stadtwerken Iserlohn und absolvierte anschließend ein Studium der Elektrotechnik.
Es folgten Stationen in der Leitung eines Offshore-Windparkprojekts sowie im Asset Management der Stadtwerke Neuwied. Danach wechselte er nach Speyer, wo er mit seiner Familie lebt.
Mit der Personalentscheidung setzen die SWS ihre Neuausrichtung fort. Bereits im Herbst 2025 wurden Stefan Nitsche, Bereichsleiter Informationstechnologien und Energiewirtschaft, sowie Daniel Simonte, Leiter Vertrieb und Handel, zu Prokuristen ernannt. Gemeinsam mit Philipp da Costa unterstützen sie Geschäftsführer Georg Weyrich, der im September die Nachfolge von Wolfgang Bühring antrat.
02.12.2025
Dirk Müggenburg wird neuer LBD-Geschäftsführer

Dirk Müggenburg hat die Geschäftsführung des Beratungsgeschäfts für Stadtwerke und Netzbetreiber bei LBD übernommen. Müggenburg ist seit 18 Jahren Teil des Unternehmens, teilte das Berliner Beratungsunternehmen mit. Zuletzt war er Prokurist sowie Mitglied der Geschäftsleitung und leitete das Beratungsteam für Geschäftsentwicklung und Organisation.
In seiner neuen Rolle unterstützt Müggenburg Stadtwerke und Netzbetreiber weiterhin bei der Erreichung ihrer "Energiewendefähigkeit". "In der Branche und im Dialog mit Kunden setzt er regelmäßig Impulse zu aktuellen Themen wie Nest-Prozesse, Finanzierung der Infrastrukturen", hieß es aus Berlin.
02.10.2025
Matthias Löhlein ist neuer CTO bei Bayernwerk Natur

Matthias Löhlein ist zum 1. Dezember 2025 in die Geschäftsführung des Energieunternehmens Bayernwerk Natur eingezogen. Neben dem Kaufmännischen Geschäftsführer Franco Gola übernimmt er als Geschäftsführer den technischen Bereich, teilte das Unternehmen mit dem Sitz im oberbayerischen Unterschleißheim mit. Löhlein verantwortete bislang den Bereich Strategie und Unternehmensentwicklung der Bayernwerk-Gruppe. Davor war er in verschiedenen Positionen bei der Krones AG sowie der Siemens AG tätig. "Matthias hat in seiner bisherigen Aufgabe die strategische Ausrichtung des Bayernwerks maßgeblich entwickelt und damit eine wertvolle Basis für unseren klaren Kurs Richtung Energiezukunft gelegt", so Bayernwerk-Vorstand Egon Leo Westphal. Mit seiner Expertise, seinem strategischen Know-how und seinem Engagement werde er unser starkes Wettbewerbsgeschäft nun in operativer Verantwortung vorantreiben.
06.11.2025
Cederik Engel übernimmt Leitung von CCE Deutschland

Cederik Engel hat zum 1. November die Geschäftsführung der CCE Deutschland übernommen. Diese Aufgabe übernimmt er zusätzlich zu seiner Funktion als Geschäftsführer von CCE The Netherlands, teilte das Unternehmen mit. Engel ist seit 2020 bei der Muttergesellschaft CCE Holding mit Sitz in Wien tätig und hat "maßgeblich zur Strategieumsetzung und Expansion des Unternehmens im Bereich erneuerbarer Energien beigetragen", so die Mitteilung weiter.
Die CCE Holding entstand durch den Zusammenschluss der österreichischen Clean Capital Energy und der deutschen Enernovum. Sie ist auf Energiewendeprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette spezialisiert – von der Projektentwicklung über den Bau bis hin zum Betrieb, einschließlich Energiehandel und Flexibilisierung. Mit seinem fachlichen Hintergrund als Ingenieur und einem MBA in Finanzwesen verbindet Engel technisches Fachwissen mit strategischem Weitblick und einer starken Leidenschaft für nachhaltige Entwicklung. Unter seiner Führung hat CCE The Netherlands wichtige Projekte wie den 23,3-MW-Solarpark Marknesse und den 10-MW-Solarpark Rafelder erfolgreich realisiert, hieß es aus Wien weiter.
In seiner erweiterten Funktion wird er die Entwicklung und Realisierung von Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) mit einer Gesamtleistung von bis zu 100 MW sowie von Photovoltaik-Freiflächenprojekten leiten. "Deutschland ist ein wichtiger Markt für das weitere Wachstum von CCE in Europa", betonte Engel.
27.10.2025
Geschäftsführer der Netzgesellschaft Lübbecke verlängert bis 2031

Der Geschäftsführer der Netzgesellschaft Lübbecke, Michael Scherf, bleibt bis "mindestens Ende 2031" an der Spitze des Unternehmens. Die Entscheidung ist in der jüngsten Sitzung der Gesellschafterversammlung gefallen. Scherf wurde vorzeitig wiederbestellt: Die aktuelle fünfjährige Bestellungsperiode wäre im Dezember 2026 ausgelaufen und wird nun bis mindestens 31. Dezember 2031 fortgeführt. Scherf habe im Zuge des Transformationsprozesses der Energiewende entscheidende Impulse für die Neuausrichtung des Netz- und Infrastrukturbereichs gesetzt, hieß es zur Begründung aus Lübbecke. "Gerade in dieser Phase des Wandels ist Kontinuität auf dieser Position besonders wichtig", betonte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Ulrich Wähning. Mit seiner vorausschauenden Arbeit und seinem Engagement habe Scherf maßgeblich dazu beigetragen, die Netzgesellschaft zukunftsorientiert und stabil aufzustellen, sagte er weiter. (am)
16.10.2025
Georg Müller wird Board Member bei Batteriespeicher-Betreiber BW ESS

BW ESS, ein weltweit agierender Entwickler, Eigentümer und Betreiber von Energiespeichersystemen , hat zwei europäische Experten im Bereich Energieinfrastruktur in sein Board berufen. Neben Georg Müller wurde Stefano Venier, ehemaliger CEO des italienischen Gasfernleitungsnetzbetreibers SNAM, ernannt.
Georg Müller war zuvor CEO der MVV Energie und Vorstand des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Seine Expertise des deutschen Energiesektors solle BW ESS bei der Expansion in Deutschland voranbringen, teilte das Unternehmen mit.
15.10.2025
Stadtwerke Böblingen verlängern mit Tomschi

Die Stadtwerke Böblingen (SWBB) setzen auch in Zukunft auf eine Doppelspitze in der Geschäftsführung. Der Vertrag mit der Kaufmännischen Geschäftsführerin Christine Tomschi wurde frühzeitig bis 2031 verlängert, teilten die SWBB mit. Gemeinsam mit Sabine Kaebert, die seit Juni 2025 die Technische Geschäftsführung übernommen hat, wird Tomschi das Unternehmen vier weitere Jahre führen.
Seit ihrem Start bei den SWBB im Juli 2021 sei es Tomschi gelungen, die wirtschaftliche Stabilität der Stadtwerke zu sichern und weiterzuentwickeln. Tomschi habe in dieser Zeit strukturelle und organisatorische Grundlagen geschaffen, um das Unternehmen zukunftsfest aufzustellen – insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der Energie- und Wärmewende.
09.10.2025
ZVEI mit neuem Vorstand

Der ZVEI-Fachverband Energietechnik hat seinen neuen Vorstand gewählt.
Zum Vorsitzenden wurde Tim Holt (Siemens Energy) gewählt. Seine Stellvertreter sind Peter Heuell (EMH Metering) und Jonas Danzeisen (Venios). Weitere Mitglieder sind Cederick Allwardt (GE Vernova), Luis Concalves (Vivavis), Pascal Daleiden (Hitachi Energy), Ralf Krumm (ABB), Stephan May (Siemens), Caroline Pim (Schneider Electric) und Ingo Schönberg (PPC).
"Leistungsfähige, intelligente Stromnetze bilden das Rückgrat der Energiewende", erklärt Tim Holt in der aktuellen Pressemitteilung des Verbands. Um diese zuverlässig und zukunftssicher zu gestalten, sei es notwendig, neben dem Netzausbau und der Netzdigitalisierung auch die Resilienz von Stromnetzen und die Investitionssicherheit in den Mittelpunkt zu rücken. Dies stehe für den Verband in den nächsten Jahren im Fokus.
08.10.2025
Neuer CEO für die Offshore-Einheit bei Deutsche Windtechnik AG

Der Servicedienstleister Deutsche Windtechnik hat am 1. Oktober 2025 das Führungsteam seiner Offshore-Einheit erweitert. Achim Berge Olsen wurde zum neuen Chief Executive Officer (CEO) ernannt. Der bisherige Offshore-CEO Jens Landwehr wechselt in die Doppelfunktion des CFO/CTO. Marcel Meins unterstütze als Prokurist in der Rolle des Chief Operative Officer (COO). Mit der neuen Besetzung und der optimierten Rollenaufteilung wolle das Unternehmen in den nächsten Jahren seine internationale Offshore-Präsenz weiter ausbauen und die erforderliche operative Effizienz und finanzielle Stärke sichern.
Achim Berge Olsen bringt über zwei Jahrzehnte Branchen-Erfahrung aus erster Hand mit ins Unternehmen: Als ehemaliger Geschäftsführer der WPD Offshore GmbH und Vorstand der WPD AG hat er den Aufbau des Offshore-Geschäfts vom reinen Projektentwickler zum Bau und Betrieb kompletter Offshore-Windparks verantwortet und gehört damit zu den Pionieren der deutschen Offshore-Industrie. 2022/23 folgte die Position als CEO und später als Mitglied des beratenden Beirates bei Skyborn Renewables, einem führenden Entwickler und Betreiber von Offshore-Windprojekten.
"In meiner neuen Funktion als Offshore-CEO verfolge ich das Ziel einer strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens mit neuen Produkten und Partnerschaften, um das Wachstum langfristig zu sichern und zu steigern", sagte der neue CEO. "Gleichzeitig wollen wir unsere bestehenden Angebote weiter verbessern, um für unsere Kundinnen und Kunden noch attraktiver zu werden." (am)
07.10.2025
Hochfrequenz Unternehmensberatung baut Führungsteam aus

Die Hochfrequenz Unternehmensberatung GmbH hat ihre Geschäftsführung erweitert. An der Spitze des Unternehmens agiert ab sofort Joscha Metze neben Andreas Hoelzer und Thorsten Förg, teilte das Unternehmen aus Grünwald bei München mit. Metze ist seit 2010 bei Hochfrequenz und hat seitdem zahlreiche Großprojekte in der Energiebranche erfolgreich abgeschlossen.
Außerdem erhalten Christian Fleischmann (Bereichsleitung "Menschen") und Lukas Eberhard (Bereichsleitung "Wissen") die Prokura. Das sei ein klares Signal für das Vertrauen in ihre Arbeit und ihre Rolle bei der strategischen Weiterentwicklung von Hochfrequenz. Das Leitungsteam werde komplettiert durch Jasmin Rischke, die die Bereichsleitung von "Kunden" übernimmt und Tobias Schaer als Verantwortlichen für Partnerschaften und Kooperationen. "Mit diesem Schritt haben wir unser Führungsteam noch breiter aufgestellt. So können wir unser starkes Wachstum fortsetzen und unseren Kunden weiterhin Top-Qualität bieten", sagte Geschäftsführer Andreas Hoelzer.
Hochfrequenz verfolgt nach eigenen Angaben eine ambitionierte Wachstumsstrategie: Neben dem kontinuierlichen Ausbau des Teams und der Optimierung interner Strukturen stehen zukunftsweisende Lösungen für die großen Transformationsthemen der Energiebranche im Fokus – von S/4HANA-Migrationen über regulatorische Herausforderungen, beispielsweise in der Marktkommunikation und dem intelligenten Messwesen bis hin zu Smart-Grid- und KI-Integrationen. Durch enge Partnerschaften mit führenden Versorgern und die konsequente Nutzung neuer Technologien gestaltet Hochfrequenz die digitale Transformation der Branche aktiv mit und sichert seinen Kunden einen echten Wettbewerbsvorteil. Hochfrequenz beschäftigt mehr als 120 Mitarbeitende und arbeitet mit über 20 Energieversorgern zusammen.
02.10.2025
Heinen-Esser ist neue BEE-Präsidentin

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat bei seiner Delegiertenversammlung Ursula Heinen-Esser zur neuen Präsidentin gewählt.
Die Diplom-Volkswirtin war von 1998 bis 2013 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft sowie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig. Im April 2014 wurde sie neben Michael Müller als eine der beiden Vorsitzenden der Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe berufen, bis 2018 war sie Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung.Von 2018 bis 2022 war sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Seit 2021 ist sie Präsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
Heinen-Esser folgt auf Simone Peter, die nach fast acht Jahren an der Spitze des BEE nicht erneut zur Wahl antrat.
02.10.2015
Vertrag mit VNG-Chef Heitmüller vorzeitig verlängert

Der Aufsichtsrat des Gasgroßhändlers VNG AG hat den Vertrag mit Ulf Heitmüller als Vorstandsvorsitzendem vorzeitig um weitere drei Jahre verlängert. Damit bleibt Heitmüller bis zum Jahr 2029 an der Spitze des Vorstands des Leipziger Energiekonzerns. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2016 hat Ulf Heitmüller die strategische Transformation der VNG maßgeblich entwickelt und vorangetrieben. Unter seiner Führung konnte VNG ihre Marktposition in einem herausfordernden Umfeld erfolgreich weiterentwickeln und über das Jahr 2022 stabil ausbauen, heißt es in der Pressemitteilung. Parallel wurde die Transformation des Unternehmens hin zu grünen Gasen Schritt für Schritt vorangebracht.
"Mit Ulf Heitmüller bleibt der VNG ein erfahrener und strategisch denkender Vorstandsvorsitzender erhalten. Seine klare Ausrichtung auf Transformation und Versorgungssicherheit hat VNG in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt. Seine fokussierte Führung hat das Unternehmen auch erfolgreich durch unsichere und dynamische Zeiten gebracht. VNG ist heute auch dank seines Engagements ein kerngesundes Unternehmen und wieder auf einen stabilen Wachstumskurs ausgerichtet", erklärte Dirk Güsewell, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorstandsmitglied der EnBW.
29.09.2025
Interimsmanagement für Stadtwerke Tecklenburger Land

Jürgen Schmidberger wird ab Oktober neuer Interimsgeschäftsführer in der Unternehmensgruppe Stadtwerke Tecklenburger Land. Laut Unternehmensangaben übernimmt er die Leitung der Netzgesellschaft SWTE Netz sowie der Holding-Gesellschaft Stadtwerke Tecklenburger Land.
Der 63-Jährige gilt als erfahrener Energieexperte. Er war zuvor Vorstand bei Gasag und bei Vattenfall Europe. Zuletzt arbeitete er als selbstständiger Berater in der Energiewirtschaft und als assoziierter Partner bei der Beratungsgesellschaft BET in Aachen. Nach Angaben der Stadtwerke übernimmt Schmidberger die Geschäftsführung für eine Übergangszeit. Er folgt auf Tobias Koch, der die Unternehmensgruppe Ende September verlässt, um sich beruflich neu zu orientieren.
Parallel dazu wurde die Geschäftsführung der Tochtergesellschaften SWTE Kommunal und SWTE Innovation neu aufgestellt. Diese werden künftig von Michael Bußmann, Ulrich Freese und Juliette Große Gehling geleitet.
29.09.2025
Geschäftsführer aus Güstrow wechselt zu Nürtinger Stadtwerken

Jonas Graßhoff, Geschäftsführer der Stadtwerke Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern, wechselt zu den Nürtinger Stadtwerken in Baden-Württemberg. Dort übernimmt der 37-jährige Betriebswirt den Geschäftsführerposten von Volkmar Klaußer, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist.
Wie Graßhoff dem "Nordkurier" mitteilte, habe er sich aus familiären Gründen für einen Wechsel in die Nähe von Stuttgart entschieden.
Die Stadtwerke Gürstrow haben nun die Führungsposition ausgeschrieben. Gesucht wird laut Stellenausschreibung eine "charismatische, menschlich wie fachlich überzeugende Führungspersönlichkeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Die Stadtwerke haben 120 Mitarbeitende und machten 2024 einen Umsatz von 63 Millionen Euro.
RWE verlängert mit Personalvorständin
29.09.2025

Der Aufsichtsrat der RWE hat den Vertrag von Katja van Doren (59) als Vorstandsmitglied des Unternehmens frühzeitig um weitere drei Jahre verlängert. Ihre Bestellung endet somit Ende Juli 2029, mit dem Erreichen der vom Aufsichtsrat festgelegten Regelaltersgrenze für Vorstandsmitglieder.
Katja van Doren ist seit 1999 im RWE-Konzern tätig. Seit 2014 hatte sie verschiedene Vorstandsfunktionen im Unternehmen inne. Seit 2023 ist sie als Arbeitsdirektorin (CHRO) Mitglied des Vorstands. In ihrem Ressort liegen neben HR und Corporate Transformation auch die Verantwortlichkeiten für IT, interne Revision und Sicherheit.
25.09.2025
Überlandwerk Mittelbaden mit neuem Kaufmännischen Geschäftsführer

Der Aufsichtsrat des Überlandwerks Mittelbaden GmbH & Co. KG hat Stephan Förster (41) mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum neuen Kaufmännischen Geschäftsführer bestellt. Gemeinsam mit Matthias Heck, Technischer Geschäftsführer, wird er das Unternehmen in eine nachhaltige und wirtschaftlich starke Zukunft führen, teilte das Unternehmen mit. Förster übernimmt damit die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung des Netzbetreibers, der sich den wachsenden Herausforderungen der Energiewende und des Netzausbaus stelle.
Förster bringe umfassende Erfahrungen aus verschiedenen Führungsfunktionen in der Energiewirtschaft mit. Nach einer kaufmännischen Ausbildung bei der Süwag Energie AG und betriebswirtschaftlichen Studienabschlüssen (B.A. und MBA) sammelte er Expertise in Controlling, Risikomanagement und Projektleitung. Zuletzt verantwortete er bei der Süwag-Netztochtergesellschaft, Syna, die kaufmännische Einspeiserabwicklung und leitete das Großprojekt "SPACE@Syna", mit dem die Digitalisierung zentraler Geschäftsprozesse vorangetrieben wurde.
"Mit Stephan Förster gewinnen wir einen Geschäftsführer, der betriebswirtschaftliche Expertise mit Weitblick und Umsetzungsstärke verbindet", sagt Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden. Auch Mike Schuler, Mitglied des Vorstands der Süwag Energie AG, betont Försters Fachkompetenz, Teamorientierung und Engagement: "Er wird die Zukunftsausrichtung des Unternehmens maßgeblich mitgestalten."
25.09.2025
Vorstand der Erlanger Stadtwerke stellt sich neu auf

Bei den Erlanger Stadtwerken (ESTW) gibt es eine Veränderung: Der langjährige Vorstandsvorsitzende und Kaufmännische Vorstand Matthias Exner tritt Ende September 2025 in den Ruhestand. Neben den Vorstandsaufgaben übernahm Exner noch diverse andere Ämter, beispielsweise in Wasserzweckverbänden und in ESTW-Tochtergesellschaften, hier insbesondere als Geschäftsführer der Erlanger Stadtwerke Stadtverkehr GmbH.
Ab Oktober übernimmt dann der bisherige Technische Vorstand Frank Oneseit, der bereits seit 2018 Teil des ESTW-Vorstands ist, die Funktion des Vorstandsvorsitzenden.
Neu im Vorstand der ESTW ist seit Juli Eva Weikl, die alle Aufgaben und die Position der Kaufmännischen Vorständin übernimmt. Sie war zuvor die Geschäftsführerin der Badenova Netze.
25.09.2025
Detlef Huth geht in den Ruhestand

Nach mehr als drei Jahrzehnten in der Energiebranche, davon elf Jahre im Vorstandsteam der Energie Saarlorlux, tritt Finanz- und IT-Vorstand Detlef Huth Ende September in den Ruhestand.
Joachim Morsch, Vorstand und Sprecher, würdigte das berufliche Schaffen seines Vorstandskollegen: "Detlef Huth hat mit großem Engagement, strategischem Weitblick und hohem Verantwortungsbewusstsein über viele Jahre die kaufmännischen Belange der Energie Saarlorlux geprägt. Seine Arbeit war von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des Unternehmens."
Zum Jahresbeginn 2026 wird ein neuer Vorstand die Nachfolge von Huth bei der Energie Saarlorlux antreten. Wer das dreiköpfige Vorstandsteam vervollständigen wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.
24.09.2025
Anton Kirmeier übernimmt technische Leitung der MVV Netze

Anton Kirmeier wird spätestens ab 1. April 2026 die technische Geschäftsführung der MVV Netze übernehmen. Bei der Netzgesellschaft des Mannheimer Energiekonzerns MVV Energie folgt der 45-Jährige auf Florian Pavel, der das Unternehmen im Mai 2025 verlassen hat.
Pavel hatte die Netzgesellschaft seit 1. Juni 2016 gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Volker Glätzer geleitet. Nach seinem Abgang hatte Glätzer die Aufgaben von Pavel interimsweise übernommen. Nun bilden Kirmeier und Glätzer das Führungsduo an der Spitze der MVV Netze.
Kirmeier ist seit 2020 für die Bayernwerk Netz tätig und agiert dort aktuell als Bereichsleiter Assetmanagement und Portfoliomanagement. Zuvor hatte er leitende Funktionen bei den Mainzer Stadtwerken inne und war als Projektmanager für Gesellschaften des Energiekonzerns RWE aktiv. Er ist studierter Elektrotechniker und verfügt zusätzlich über einen Masterabschluss in BWL.
17.09.2025
Dwelle leitet das deutsche Biomethangeschäft von Anew Climate

John Cosmo Dwelle übernimmt die Geschäftsführung des deutschen und europäischen Biomethangeschäfts von Anew Climate. Als erfahrener Experte der Energiebranche werde Dwelle den Aufbau von Anew Climate hierzulande leiten und den Markt aktiv mitgestalten, teilte das Unternehmen mit. Bei seinen bisherigen Stationen, unter anderem bei Siemens France SAS, hatte sich Dwelle intensiv mit regulatorischen, juristischen und strategischen Fragen der Energiewirtschaft auseinandergesetzt. Zuletzt verantwortete er die operative Steuerung und Geschäftsfeldentwicklung im Bereich Bioenergie, wobei er den Biomethanhandel sowie Themen wie Bio-LNG und Carbon Removal maßgeblich vorantrieb.
Seine Expertise wolle Anew nutzen, um den Markteintritt im deutschen und europäischen Biomethanmarkt weiter auszubauen und das Portfolio zu erweitern. So soll beispielsweise das Angebot im Kraftstoffsektor mit Bio-LNG sowohl im Straßen- als auch im maritimen Bereich ausgeweitet werden. "Die aktuellen Gesetzesinitiativen senden positive Signale. Die FuelEU-Regulation, das Net-Zero Framework der International Maritime Organization und die Ausweitung des ETS sind nur einige Beispiele für die Wachstumschancen für Biomethan. Auch die RED-III-Umsetzung in Deutschland, obwohl es an einigen Stellen noch Verbesserungsbedarf gibt, geht in die richtige Richtung. Wir sehen große Potenziale in Deutschland und Europa", so Dwelle zu seiner Strategie.
Auch im Bereich Carbon Removal, dem zweiten großen Produktsegment im Dekarbonisierungsportfolio von Anew Climate, bringt Dwelle umfassende Kenntnisse mit. Anew ist weltweit und auch in Europa im Bereich Carbon Removal aktiv, unter anderem mit Projekten wie Improved Forest Management, um die Widerstandsfähigkeit von Wäldern zu erhöhen und CO2 langfristig zu absorbieren.
"Mit John Cosmo Dwelle gewinnen wir eine Führungspersönlichkeit, die nicht nur über tiefes technisches Know-how verfügt, sondern auch über ein ausgeprägtes strategisches Gespür für die Herausforderungen und Chancen der deutschen und europäischen Märkte für Energietransformation und Klimaneutralität", erklärte Angela Schwarz, CEO von Anew Climate.
10.09.2025
VKU-Landesgruppe wählt neuen Vorstand

Die Mitgliederversammlung der Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 9. September in Potsdam den Landesgruppenvorstand gewählt. Dabei wurde Thoralf Uebach, Geschäftsführer der Stadtwerke Neuruppin GmbH in seinem Amt als Landesgruppenvorsitzender bestätigt. Auch Frank Bruckmann, Finanzvorstand der Berliner Wasserbetriebe AöR, wurde erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neu in das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden wurde Torsten Röglin, Geschäftsführer der Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH, berufen.
Wiedergewählt in den Vorstand wurden zudem Diana Grund (Geschäftsführerin APM Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH), Gunter Haase (Technischer Geschäftsführer Stadtwerke Brandenburg an der Havel GmbH & Co. KG), Stefan Hadré (Finanzvorstand GASAG AG), Heike Herrmann (Verbandsvorsteherin Trink- und Abwasserzweckverband Oderaue), Harald Jahnke (Geschäftsführer Stadtwerke Prenzlau GmbH), Axel Pinkert (Geschäftsführer Finanzen (CFO) BEW Berliner Energie und Wärme GmbH), Eckard Veil (Technischer Geschäftsführer Energie und Wasser Potsdam GmbH) sowie als ständiger Gast Berndt-Armin Schmidt, Bereichsleiter Förderbereich Finanzierungen der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB).
Neu in den Vorstand wurden Stephan Boy (Geschäftsführer BEN Berlin Energie und Netzholding GmbH), Irina Kühnel (Geschäftsführerin Stadtwerke Strausberg GmbH), Christoph Maschek (Verbandsvorsteher Wasserverband Lausitz), Christoph Schneider (Geschäftsführer Stadtwerke Hennigsdorf GmbH), Chris Werner (Geschäftsführung Berliner Stadtwerke GmbH) und Markus Witt (Prokurist und Leiter Geschäftseinheit Abfallbehandlung & Stoffstrommanagement Berliner Stadtreinigungsbetriebe AöR) gewählt.
09.09.2025
EWP-Chef Veil bleibt im Amt

Die Aufsichtsratssitzung sorgte für Klarheit. Die Diskussionen um Eckard Veil sind beendet – er bleibt an der Spitze der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP). Vor der Sitzung spekulierten die lokalen Medien bereits über seine Entlassung. Der Vorwurf: Veil habe bei einer Klage des Minderheitseigentümers Edis AG nicht korrekt und ohne Absprache mit den Gremien gehandelt. Veil bestritt das: "Mutmaßungen zu der Ausübung meiner Pflichten als Geschäftsführer der EWP GmbH und zu meiner Person weise ich entschieden zurück", hieß es auf Nachfrage.
Die Klage der Edis AG richtete sich gegen die einzelnen Beschlüsse, die bei der Verhandlung von Kreditverträgen mit einem Bankenkonsortium unterzeichnet worden waren. "Die Klage war kein Selbstzweck, sondern Ausdruck unserer Verantwortung – damit die Geschäftsführung auf einer stabilen Grundlage handeln kann", sagte Judith Fröhlke, Prokuristin der Edis AG. Der Kreditbetrag selbst sei von der Klage nicht betroffen.
09.09.2025
Führungswechsel bei Creos Deutschland: Rafael Sierra tritt in die Geschäftsführung ein

Zum 1. September tritt Rafael Sierra der Geschäftsführung der Creos Deutschland bei, teilte der Netzbetreiber mit. Gemeinsam mit Frank Gawantka, der das Unternehmen seit 2022 als Geschäftsführer führt und seit über 20 Jahren in verschiedenen Positionen begleitet, solle er die Weiterentwicklung der Creos sichern.
Sierra folgt auf Jens Apelt, der nach 16 Jahren in der Unternehmensleitung in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselt. Apelt bleibt zudem in seiner Funktion als Geschäftsführer der Encevo Deutschland für das Netzgeschäft verantwortlich und wird sich verstärkt dem Bereich Technical Services widmen, hieß es.
Sierra war zuletzt Geschäftsführer der VSE Verteilnetz und Strategieexperte bei der Encevo Deutschland. Bereits von 2012 bis 2016 war er bei Creos Deutschland in leitender Funktion tätig, unter anderem als Leiter der Regulierungswirtschaft. Zuvor hatte der Diplom-Kaufmann Stationen bei KPMG, der EWR in Worms sowie der Enovos Deutschland durchlaufen.
Creos Deutschland betreibt ein rund 1.600 Kilometer langes Gashochdrucknetz sowie ein etwa 400 Kilometer langes Hoch- und Mittelspannungsnetz. Das Unternehmen versorgt nach eigenen Angaben über zwei Millionen Menschen in 340 Städten und Gemeinden im Saarland und in Rheinland-Pfalz.
01.08.2025
Eefje Pompen übernimmt Vorstandsposten bei Enercity

Mit dem 1. August 2025 hat Eefje Pompen (vormals Dikker) ihre neue Funktion als Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektorin der Enercity AG angetreten. Durch ihren Einstieg ist der Vorstand des Energieunternehmens mit Sitz in Hannover erstmals mehrheitlich weiblich besetzt, teilte Enercity mit.
Mit der Französin Aurélie Alemany als CEO und der gebürtigen Niederländerin Pompen bestehe die Führungsspitze nun zu zwei Dritteln aus Frauen. "Mein Ziel ist es, Enercity als attraktive Arbeitgeberin weiterzuentwickeln, die Talente anzieht, fördert und ihnen Raum gibt, die Transformation aktiv mitzugestalten", sagte Pompen.
Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaften in Nimwegen begann Pompen 1996 als Trainee bei der Mercedes-Benz AG. Bis 2014 war sie im Daimler-Konzern in unterschiedlichen Führungspositionen tätig, unter anderem als Leiterin Global Executive HR und als Leiterin Compensation, Benefits & HR Policies. Anschließend gründete sie eine Personalvermittlungsagentur für weibliche Führungskräfte in den Niederlanden.
2017 übernahm sie dann die Leitung des Personalbereichs von Athlon International B.V., dem Flotten-Management-Spezialisten von Daimler Mobility mit Stammsitz in Amsterdam. Ab April 2023 war Pompen Head of Global HR Transformation, Digitization & Operations bei der Mercedes-Benz Group.
30.07.2025
Lechwerke: Malte Sunderkötter wird neues Vorstandsmitglied

Zum 1. November übernimmt Malte Sunderkötter den Posten als Vorstandsmitglied bei den Lechwerken, das teilte das Unternehmen mit. Er folgt auf Christian Barr, der künftig bei Eon die Leitung des konzernweiten Netzprojekts "Enterprise Asset Management" verantworten wird.
Sunderkötter ist derzeit CEO von Eon Grid Solutions sowie Mitglied der Geschäftsführung von e.dialog Netz. In seiner neuen Funktion bei den Lechwerken wird er unter anderem den Netzbereich übernehmen und das Unternehmen gemeinsam mit Dietrich Gemmel führen.
Laut den Lechwerken bringt Sunderkötter umfassende Erfahrung in der Energiewirtschaft mit – insbesondere in den Bereichen IT-Systeme, Prozesse und kundennaher Lösungen im Netzgeschäft.
30.07.2025
Matthias Taft verlässt Baywa Re

Der Erneuerbaren-Projektierer Baywa Re und sein CEO Matthias Taft gehen ab Ende August getrennte Wege. Die Auflösung des Vertrages erfolgt in bestem gegenseitigem Einvernehmen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die bisherigen Verantwortungsbereiche von Matthias Taft werden bis zur Bestellung eines neuen CEO durch den Aufsichtsrat auf die Vorstandsmitglieder Daniel Gäfke (COO), Elmar Geissinger (CFO) und Hans-Joachim Ziems (CRO) aufgeteilt.
"Im Namen des Aufsichtsrats und aller Kolleginnen und Kollegen danke ich Herrn Taft für sein Engagement in insgesamt mehr als 15 Jahren für die BayWa Re sowie für seine tatkräftige Unterstützung zur Stabilisierung des Unternehmens n den vergangenen zwölf Monaten“, sagt Michael Baur, Aufsichtsratsvorsitzender der BayWa Re.
Das jüngst abgeschlossene Finanzierungspaket sowie die sichtbaren Fortschritte im operativen Geschäft, bildeten die Basis für eine erfolgreiche Transformation in den kommenden Jahren.
28.07.2025
Zeag bekommt Doppelspitze

Die Zeag, eine Tochter der EnBW, stellt ihre Geschäftsführung neu auf: Ab August wird das Heilbronner Energieunternehmen von einer Doppelspitze geleitet. Neben dem bisherigen Vorstand Franc Schütz tritt Alexander Bürkle, (links im Bild), bislang Kaufmännischer Leiter des Unternehmens, in die Geschäftsführung ein. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat Schütz im Amt bestätigt.
Die Erweiterung der Führungsebene erfolge vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Energieunternehmen, teilte die Zeag mit. Die Initiative zur Strukturveränderung sei von Schütz selbst ausgegangen. Das Unternehmen plant bis 2030 Investitionen von rund einer Milliarde Euro.
In der neuen Konstellation wird Franc Schütz die Bereiche Netzbetrieb über die Zeag-Netzgesellschaften NHF und NHL sowie den Ausbau erneuerbarer Energien verantworten. Alexander Bürkle übernimmt den kaufmännischen Bereich sowie die Vertriebs- und Energielösungen für Privat- und Gewerbekunden. Zudem soll er den IT-Bereich weiterentwickeln. Beide Vorstände sind gleichberechtigt und gegenseitig vertretungsberechtigt.
Transnet BW erweitert Geschäftsführung

Oliver Strangfeld wird zum März 2026 in die Geschäftsführung von Transnet BW berufen. Das teilte das Unternehmen nach einer Entscheidung des Aufsichtsrats mit. Strangfeld übernimmt die Verantwortung für die Ressorts Finanzen, Einkauf sowie Netzwirtschaft und Digitalisierung. Er folgt auf Rainer Pflaum, der das Unternehmen seit 2010 in der Geschäftsführung begleitet und dessen Vertrag zu Ende Februar 2026 ausläuft.
Strangfeld ist derzeit Kaufmännischer Geschäftsführer bei EnBW Kernkraft und der Gesellschaft für nukleares Reststoffrecycling. Er wird bereits zum September 2025 zu Transnet BW wechseln, um sich mit strategischen Themen im Unternehmen vertraut zu machen. Die Berufung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur.
Strangfeld studierte Physik und arbeitete unter anderem bei McKinsey. 2009 wechselte er zur EnBW, wo er unter anderem das Controlling, den Rückbau kerntechnischer Anlagen sowie verschiedene Geschäftsführerfunktionen verantwortete. Zuletzt war er im Ressort Finanzen tätig.
EEG verlängert Geschäftsführer

Die EEG hat den Vertrag mit ihrem langjährigen Geschäftsführer Marc Wiederhold vorzeitig bis zum Sommer 2029 verlängert. Wie das Unternehmen mitteilt, ist die Entscheidung Bestandteil der unternehmensweiten Strategie 2030, mit der sich der Energiedienstleister breiter und zukunftsfähiger aufstellen will.
Marc Wiederhold leitet das Getec-Tochterunternehmen EEG seit 2018. In diesem Zeitraum entwickelte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben von einer defizitären Ausgangslage hin zu einem erwarteten Ergebnis vor Steuern (EBT) von 2,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024.
Im Zuge der strategischen Weiterentwicklung wurde auch die Geschäftsleitung zum Jahresbeginn personell erweitert. Matthias Ewert, zuvor Prokurist, wurde zum weiteren Geschäftsführer berufen. Neu ins Unternehmen eingetreten ist Stefan Lewandowski, der ebenso wie Stefan Dahl – seit 2022 Prokurist – künftig zur erweiterten Führung gehört.
Die EEG betreut aktuell rund 90 Stadt- und Gemeindewerke bundesweit. Das Dienstleistungsportfolio umfasst laut Unternehmensangaben Aufgaben entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfung wie Bilanzkreismanagement, Portfolio- und Energiedatenmanagement, Redispatch 2.0, die Umsetzung von BEHG- und EU-ETS-II-Vorgaben, dynamische Stromtarife sowie die Flexibilitätsvermarktung. Die Erweiterung der Geschäftsleitung solle dem anhaltenden Wachstum des Unternehmens Rechnung tragen.
Neuer CTO bei RWE Offshore Wind

RWE hat Tobias Keitel (46) zum 15. September zum neuen Chief Technology Officer (CTO) in der Geschäftsführung der RWE Offshore Wind GmbH ernannt. Damit legt RWE nach eigenen Angaben künftig einen noch größeren Managementfokus auf die erfolgreiche Umsetzung der im Bau befindlichen großen Offshore-Windprojekte. Zum künftigen Verantwortungsbereich von Keitel bei RWE Offshore Wind zählen neben der technischen Planung, der Beschaffung und dem Bau der Anlagen weltweit auch Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Thomas Michel, Chief Operating Officer (COO), wird sich zukünftig ganz auf den Betrieb der wachsenden Offshore-Windflotte von RWE fokussieren, die heute bereits 19 Offshore-Windparks umfasst. Dem Team um CEO Sven Utermöhlen gehören auch CFO Gunhild Grieve und Ulf Kerstin als CCO (Chief Commercial Officer) an.
Tobias Keitel ist promovierter Ingenieur und MBA-Absolvent. Er verfügt laut Pressemitteilung über umfassende strategische und technische Führungserfahrung innerhalb der Energie- und Anlagenbranche. Er begann seine Karriere bei der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) und wechselte nach anderen Stationen in der Industrie zu Voith Hydro, einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Wasserkraftlösungen, deren Präsident und CEO er bis zuletzt war.
RWE hat aktuell 19 Offshore-Windparks in fünf Ländern in Betrieb, deren installierte Leistung insgesamt 6,2 Gigawatt (GW) beträgt – der RWE-Anteil an diesen Projekten beläuft sich auf 3,3 GW. Zudem hat RWE derzeit vier Offshore-Windprojekte in vier Ländern im Bau. Nach Fertigstellung der Parks in den Jahren 2026 bis 2028 werden diese über eine Erzeugungskapazität von insgesamt 4,8 GW verfügen – der Anteil von RWE beträgt 3,1 GW.
EKD mit neuem Chef

Führungswechsel beim Energie- und Systemdienstleister Energiekonzepte Deutschland (EKD) mit Sitz in Leipzig. Der bekannte Energiemanager Timo Sillober (früher EnBW) übergibt die Führung aus privaten Gründen an den ehemaligen Eigensonne-CEO Christian Arnold. Sillober, dessen Familie im Großraum München lebt, wird dort demnächst eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Sillober war im März 2023 zu EKD gewechselt, zuvor war er bei EnBW für den Aufbau des Schnellladenetzes verantwortlich.
Sein Nachfolger Christian Arnold hatte laut Pressemitteilung erfolgreich die Transformation von Eigensonne vorangetrieben und die Weichen für nachhaltiges Wachstum gestellt. Als Chief Innovation Officer bei EWE verantwortete er zuvor die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen entlang der Energie-Wertschöpfungskette.
Der Wechsel an der Spitze erfolgt im Rahmen einer umfassenden strategischen Weiterentwicklung. In den vergangenen Wochen und Monaten hat EKD zentrale Weichen gestellt – unter anderem durch die vollständige Übernahme und Integration dreier Beteiligungen.



