Von Pauline Faust
Der kaufmännische Geschäftsführer des Überlandwerks Mittelbaden, Ole Wittko, wird das Unternehmen zum 15. September auf eigenen Wunsch verlassen. Das teilte das Überlandwerk mit.
Wittko hatte die Netzgesellschaft seit ihrer Gründung in 2020 zusammen mit dem Technischen Geschäftsführer Matthias Böhmann geführt. Dem neuen Unternehmen war ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen den Anteilseignern Süwag und Elektrizitätswerk Mittelbaden vorausgegangen. Rund zehn Jahre lief die Auseinandersetzung um die Stromnetzkonzessionen in den Gemeinden Achern, Renchen, Rheinau, Sasbach und Sasbachwalden.
Bereits im April gab es Personalnachrichten aus Mittelbaden: Matthias Heck wurde zum Sprecher der Geschäftsführung. Ein Nachfolger für Wittko steht noch nicht fest, nach nur wenigen Monaten wird die Geschäftsführung also wieder zu zweit sein.
"Herr Doktor Wittko hat nicht nur die Gründung des Überlandwerk Mittelbaden erfolgreich umgesetzt, sondern die Gesellschaft seitdem auch erfolgreich durch die Herausforderungen der Energiewende gesteuert und zu einem zukunftsfähigen Verteilnetzbetreiber weiterentwickelt", resümiert Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender vom Elektrizitätswerk Mittelbaden.
